Spielabbruch in Batenbrock

Blau-Weiß Fuhlenbrock (weiße Trikots) startete mit einem Heimsieg gegen Union Frintrop aus der Osterpause
Blau-Weiß Fuhlenbrock (weiße Trikots) startete mit einem Heimsieg gegen Union Frintrop aus der Osterpause
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Was wir bereits wissen
An der Beckstraße wurde nur eine Halbzeit gespielt, da den Batenbrocker Ruhrpott Kickern nach der ersten Halbzeit nur noch acht gesunde Spielerinnen zur Verfügungen standen. Blau-Weiß Fuhlenbrock dagegen verbesserte sich durch einen Heimsieg auf Platz acht.

Bottrop. An der Beckstraße wurde nur eine Halbzeit gespielt, da den Batenbrocker Ruhrpott Kickern nach der ersten Halbzeit nur noch acht gesunde Spielerinnen zur Verfügungen standen. Blau-Weiß Fuhlenbrock dagegen verbesserte sich durch einen Heimsieg auf Platz acht und hat nun das vordere Mittelfeld im Visier.


Batenbrocker Ruhrpott Kicker - SV Haldern 0:2 (0:2). Die BRK-Frauen gingen nur zu zehnt in die Partie. In der 35. und 44. Minute überwand Haldern Batenbrocks Defensive mit zwei Flachschüssen aus der Distanz. Schwerer als diese Rückschläge wogen aber zwei weitere Ausfälle: Vanessa Winkel und Sarah Baschista zogen sich vor der Halbzeitpause Muskelverletzungen zu, die ein Weiterspielen unmöglich machten. „In der Kabine habe ich mit der Mannschaft gesprochen und wir haben uns entschieden, um Abbruch zu bitten - bevor vielleicht noch mehr oder Schlimmeres passiert“, erläuterte Trainer Stefan Schulz das Vorgehen.


Blau-Weiß Fuhlenbrock - DJK Adler Union Frintrop 3:1 (1:1). Das Team von Mirsada Hoffmann startete erfolgreich aus der Osterpause. Mit vier Punkten Vorsprung reisten die Essener an, bis auf einen Zähler kam die Fuhlenbrockerinnen an den Tabellensiebten heran. Die Gastgeberinnen ließen sich von dem frühen Gegentor (7.) nicht beeindrucken. Nur fünf Minuten später markierte Isabella Teichmann mit ihrem elften Saisontor den 1:1-Ausgleich.

Bei ihren Einwechslungen bewies BWF-Trainerin Hoffmann ein glückliches Händchen; Jasmin Mietzen sorgte in ihrer 9. Spielminute für das 2:1 (68.). Zwei Minuten, nachdem Jana Uhland für Teichmann aufs Feld gekommen war, beseitigte sie mit dem 3:1 (85.) alle Zweifel am Fuhlenbrocker Sieg. „Die Tore waren wunderschön herausgespielt. So spielt man Fußball“, befand Hoffmann.