Sechs Tipps für den Sport im Hochsommer

Die körperliche Leistungsfähigkeit leidet bereits ab einem Flüssigkeitsdefizit von zwei Prozent des Körpergewichts. Viel trinken ist also Grundvoraussetzung während der Trainingseinheit.
Die körperliche Leistungsfähigkeit leidet bereits ab einem Flüssigkeitsdefizit von zwei Prozent des Körpergewichts. Viel trinken ist also Grundvoraussetzung während der Trainingseinheit.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Die hohen Temperaturen lassen Motivation und Spaß am Sport sinken und sind ein Gesundheitsrisiko. Beachtet man ein paar Regeln, ist Sport auch im Hochsommer kein Problem.

Bottrop..  Während das Quecksilber weiter in die Höhe schnellt, sinkt gleichzeitig die Motivation, weiter regelmäßig Sport zu treiben. Doch nicht nur pure Unlust auf Training bei Temperaturen jenseits der 30 Grad lässt grüßen – es können auch gewisse Gefahren dabei auftreten: Ein intensives Training bringt Puls, Stoffwechsel und Körpertemperatur in kurzer Zeit auf ein sehr hohes Level. Übelkeit, Schwindel oder Krämpfe können durch hohe Temperaturen hervorgerufen werden und die Leistung beeinträchtigen. Die WAZ sprach mit den Machern der Freeletics GmbH, die mit Freeletics ein erfolgreiches Fitnessprogramm übers Internet anbieten. Denn: Beachtet man ein paar einfache Regeln, ist Sport auch im Hochsommer kein Problem und macht richtig Laune.


Im Schatten trainieren

Training bei hohen Temperaturen und starker Sonneneinstrahlung sollte immer im Schatten stattfinden! Oft wird jedoch vergessen, dass es hierzu auch einer gewissen Planung bedarf. Gibt es auf dem geplanten Trainingsplatz genügend Schattenplätze? Wie viel Platz brauche ich überhaupt? Kann ich meine gewohnte Laufroute verlassen und ausnahmsweise in einem Wald joggen? Planung ist vor dem Sport das A und O und kann verhindern, dass man sich während des Workouts auch noch einen neuen Platz suchen muss.

Abends/morgens trainieren

Die Temperaturen sind um diese Zeit erträglicher, die Strahlenbelastung durch die Sonne geringer. Früh am morgen ist die Luft am kühlsten und beschert einen besonders frischen Start in den Tag.


Ausgeglichener Wasserhaushalt

Die körperliche Leistungsfähigkeit leidet bereits ab einem Flüssigkeitsdefizit von zwei Prozent des Körpergewichts, denn Wasser ist das Reaktions- und Transportmittel Nummer eins des Körpers. Außerdem gehen über den Schweiß wichtige Mineralstoffe verloren, welche unter anderem die Funktionsfähigkeit der Muskulatur garantieren. Krämpfe sind nur eines der möglichen Symptome, die bei Mineralstoffmangel auftreten können. Da die Gefahr von Dehydration und Krämpfe während und nach dem Training besonders hoch ist, ist es daher ratsam, vor dem Training zusätzlich Flüssigkeit zuzuführen.


Funktionale Kleidung

Empfehlenswert sind Materialien, die den Schweiß ableiten und durch Ventilation kühl halten, sowie eher eng sitzende Schnitte, um möglichst wenig Reibung zu erzeugen. Auch sollte die Kleidung einen großen Teil des Körpers bedecken, um vor Insektenstichen und Sonnenstrahlen zu schützen.

Sonnenschutz auftragen

Im Sommer ist die Haut rund um die Uhr – auch an schattigen Plätzen – massiv der UV- Strahlung durch die Sonne ausgesetzt. Die Gefahren, die von Sonnenbrand und Ähnlichem ausgehen, sollten unbedingt ernst genommen werden.


Insektenspray benutzen

Jeder, der schon einmal die Erfahrung mit Mücken, Wespen und Fliegen während des Trainings gemacht hat, weiß, wie ablenkend und störend diese Insekten sein können. Deshalb macht es Sinn, vor dem Sport etwas Insektenspray aufzutragen und dieses eventuell auch auf Matte und Kleidung anzubringen.