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SC Bottrop hat genug von der Achterbahnfahrt

19.02.2016 | 16:21 Uhr
SC Bottrop hat genug von der Achterbahnfahrt
Christoph Schran und der SC Bottrop stehen an diesem Sonntag vor einer schweren Aufgabe. Sie müssen beim Tabellenzweiten in Oberhausen ranFoto: Oliver Mengedoht

Die letzten Wochen glichen beim SC Bottrop einer Achterbahnfahrt. Der Landesligist kämpft mit personellen Engpässen und sportlich wenig zufriedenstellenden Ergebnissen. Erst besiegte der SC das Spitzenteam aus Styrum, um anschließend gegen den Tabellenletzten Rheinhausen und im Nachholspiel gegen das ebenfalls eher spielschwache Team aus Biefang zu verlieren. „Wir wollten uns aus diesem Loch wieder befreien“, sagt Trainer Heiko Seidel und gibt zu, dass nach den Pleiten auch deutliche Worte gefallen sind. „Wir können nur für positive Erlebnisse sorgen, wenn wir gemeinsam daran arbeiten. Es hilft nur Training, und da präsentierten sich die Jungs wieder sehr engagiert.“ Dieser Fleiß zahlte sich am vergangenen Sonntag aus, der SC gewann das selbsternannte „Vier-Punkte-Spiel“ gegen Isselburg und konnte sich mit Blick auf die Abstiegszone wieder Luft verschaffen.

An diesem Wochenende steht dem SC jedoch eine schwere Auswärtsfahrt bevor, denn: wenn es nach Seidel geht, treten seine Bottroper dem spielstärksten Team der Liga gegenüber. Am Sonntag duelliert sich der SC am Oberhausener Förderturm ab 15.15 Uhr mit der HSG Rot-Weiß Oberhausen. „RWO ist ein echter Kracher, sie spielen einen schnellen Ball und besitzen viel individuelle Klasse“, urteilt Seidel. Die Oberhausener mussten im vergangenen Sommer den Abstieg aus der Verbandsliga verkraften, konnten sich allerdings rehabilitieren und stehen auf Rang zwei. „Uns ist klar, dass es enorm schwer wird, dort Punkte zu holen“, weiß der SC-Trainer und verweist zugleich auf das Hinspiel. In diesem unterlagen die Bottroper in eigener Halle mit 20:34 – für die Seidel-Sieben war es eine Lehrstunde. „Wir wollen es nun natürlich besser machen und werden alles dafür tun“, ergänzt der Linienchef der Bottroper und deutet auf den Sieg gegen Styrum hin. „Wozu wir im Stande sind, haben wir bewiesen. Es muss allerdings schon nahezu alles rund laufen, damit wir ein Wörtchen mitreden können.“ Allzu schlecht stehen die Karten für eine Überraschung allerdings nicht, die Bottroper können wieder auf einen vollen Kader zurückgreifen. Einzig über einen Einsatz von Spielmacher Daniel Ohmann wird kurzfristig entschieden; der Mitte-Spieler hatte zuletzt immer wieder mit Kniebeschwerden zu kämpfen. „Vielleicht kommt er zum Einsatz, seine Spielzeit wird sich aber in Grenzen halten“, wagt Seidel eine Prognose.

Sebastian Goretzki

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2016-02-19 16:21
Bottrop