Rückrundenauftakt – Rhenia empfängt Dostlukspor Bottrop

Am Sonntag den 25.08.2014 Spielen auf der Sportanlage an der Beckstraße spielen in der Bezirksliga Dostlukspor Bottrop (schwarz-weiß) gegen Rhenania Bottrop. Foto Winfried Labus/WAZ-FotoPool
Am Sonntag den 25.08.2014 Spielen auf der Sportanlage an der Beckstraße spielen in der Bezirksliga Dostlukspor Bottrop (schwarz-weiß) gegen Rhenania Bottrop. Foto Winfried Labus/WAZ-FotoPool
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Was wir bereits wissen
Die Bottroper Fortuna will ihr Punktepolster auf die Abstiegszone in Werden-Heidhausen verteidigen. Beim Derby im Blankenfeld geht es um drei Punkte – und um einiges mehr.

Bottrop..  Die Bottroper Fortuna will ihr Punktepolster auf die Abstiegszone in Werden-Heidhausen verteidigen. Beim Derby im Blankenfeld geht es um drei Punkte – und um einiges mehr.

Rhenania Bottrop – Dostlukspor Bottrop (So., 15 Uhr): Nur zwei Zähler trennen die Rhenania und Dostlukspor, doch zwischen ihnen liegt auch die Linie, die am Ende Absteiger von Nichtabsteigern trennen wird. Der Sieger der Nachbarschaftsduells wird erst einmal oberhalb des Strichs stehen und eine psychologisch wichtige Momentaufnahme generieren, gewissermaßen ein Bonus für die ohnehin wertvollen Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Mit voller Kaderstärke kann Dostlukspors Trainerduo die Partie bestreiten. „Wir können aus dem Vollen schöpfen. Zwar sind einige Spieler noch etwas angeschlagen, aber alle wollen spielen“, erklärt Tacettin Senyüz. Die Eindrücke des Abschlusstrainings werden über die Startaufstellung entscheiden, für Senyüz und Orhan Bayat ist aber nicht nur die körperliche Fitness ausschlaggebend.

„Es ist wichtig, wie fit die Spieler im Kopf sind“, weiß Orhan Bayat. Die Gäste sehen den Druck eher bei der Rhenania. „Die stehen unter Zugzwang. Ich bin überzeugt, dass wir dort gewinnen, aber selbst wenn es schief geht, werden wir ruhig weiterarbeiten, um im nächsten Spiel die Punkte zu holen. Wir sind stark genug.“

Mit einer Prise Galgenhumor würzt Rhenanias Coach Oliver Dirr die Darstellung der personellen Situation im Blankenfeld. „Wir fiebern dem Auftakt entgegen – denn die halbe Mannschaft ist krank. Aber egal, wer am Sonntag spielen kann, wir werden dieses Spiel so was von ernst nehmen, denn ich bin ich bin überzeugt, dass es ein Knackpunktspiel ist. Und bei allem Respekt für Dostlukspor – das ist eine Mannschaft, die wir hinter uns lassen müssen.“ Der Trainer des SV Rhenania erinnert an das Manko der Rückrunde der vergangenen Saison. Seinerzeit knöpften die Bottroper den Teams aus dem oberen Drittel die Punkte ab – und verloren die Begegnungen gegen unmittelbare Konkurrenten. Dirr: „In jedem Fall muss die Einstellung stimmen.“

Dass es sich bei dem Derby nicht um ein Schicksalsspiel für Oliver Dirr handelt, machte die sportliche Leitung deutlich. „Mit der Aussage, dass der Trainer zur Debatte steht, wollten wir nicht sagen, dass wir nicht mehr mit ihm zusammenarbeiten wollen. Aber wenn die Ergebnisse nicht stimmen, werden wir zum Handeln gezwungen“, erklärt Rhenania-Geschäftsführer Fredi Szepetiuk.

SC Werden-Heidhausen – SV Fortuna (So., 15 Uhr): Das Hinrundenspiel haben die Fortunen noch in guter Erinnerung; das 2:0 war der Auftakt zu einer hervorragenden ersten Halbserie. Doch die Mannschaft von Marco Hoffmann will sich nicht auf ihrem Lorbeer ausruhen. „Die Hinrunde müssen wir bestätigen“, erklärt Fortunas Trainer mit Nachdruck. Wie beim Auftakt im Sommer soll eine gute Verteidigungsleistung die Grundlage für einen Erfolg in Essen werden. Bei der laut Statistik heimschwächsten Mannschaft der Liga nicht zu verlieren, ist das Mindestziel. „Wir wollen in Werden mit großer Aufmerksamkeit und mit großer Leidenschaft spielen.“

Der letzte Eindruck aus der fünfwöchigen Testphase ist ein positiver. „Wir sind überzeugt, dass die Jungs begriffen haben, was wir von ihnen erwarten. Die Vorbereitung ist nicht wirklich flüssig gelaufen. Die Erkältungswelle belastet alle Vereine, bei uns kamen auch noch die Langzeitverletzten hinzu. Aber wir hatten noch einmal eine sehr gute Trainingswoche und ich erwarte einen selbstbewussten Auftritt der Jungs in Essen“, meint Hoffmann.