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Kreispokal-Halbfinale

Rhenania steht im Pokalfinale

08.04.2010 | 00:40 Uhr
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Rhenania steht im Pokalfinale

Nach einem spannungsgeladenen Spiel zieht der SV Rhenania ins Finale des Kreispokals ein. Die Rhenanen hatten einen Einstand nach Maß. Uzal zwang VfB-Keeper Rinski zu einer Glanzparade. Cziuraj reagierte am schnellsten (7.). In der Folgezeit drückten die Rhenanen aufs Tempo, störten den um Spielaufbau bemühten VfB energisch.

Bei den wenigen Angriffen der Gäste erwies sich die Defensive der Rhenania als Herr der Lage. Die besseren Chancen lagen eindeutig beim Kreisligisten. So war es in der 18. Minute erneut Uzal, der Rinski zu einer Rettungstat forderte. Die letzte Szene vor der Pause gehörte allerdings dem Bezirksligisten: Späth beförderte einen Freistoß zum Ausgleich ins Tor (45.). Auch das 1:2 fiel für das Quabeck-Team zeitlich günstig.

Zoranovic legte für Späth auf, der vollendete zur Führung. Die Partie entwickelte sich nun zu einem wahren Pokalkampf. Die Freistöße häuften sich, auch die Anzahl der Ermahnungen stieg beträchtlich. Demircan sieht gelb-rot (67.). In der 81. Minute scheiterte der VfB bei einer guten Konterchance. Richter schnappt sich den Ball, kann von den Gästen nicht gestoppt werden und schiebt den Ball zum 2:2 ins lange Eck. Die Spannung kratzt am Nervenkostüm der Spieler. Uzal sieht Rot (83.), Bartsch gelb-rot. Jetzt ist Platz auf dem Feld und den nutzen die Gastgeber. Einen Freistoß kann Rinski nur abblocken, Jankowski staubt zum 3:2 ab. Jetzt wirft der VfB alles nach vorn, Rhenania stemmt sich dagegen. Nach einer Ecke hält Molitor drauf, doch Wrobel hält den Sieg fest. „Wir hatten die meisten Spielanteile und gehen als hochverdienter Sieger vom Platz“, strahlt Dirk Rovers über den Sieg seiner Mannschaft. „Jetzt müssen wir sehen, dass ein Titel für uns rausspringt.“ Ralf Quabeck ärgerte sich über den Spielverlauf: „Wir haben die Riesenchance zum 3:1, verlieren den Ball und die gleichen aus.“

Rhenania : Wrobel, Brattig, Cziuraj (30. Ephan), Demircan, S. Ingler, Jankowski, Mitrensis (89. Dengler), Richter (88. D. Ingler), Uzal, Wenderdel.

VfB: Rinski, Bartsch, Brecklinghaus, Caliskan, Heinke, Kaworek, Molitor, D. Späth, M. Späth, Plaumann, Zoranovic.

Birgitt Schuknecht

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