Rhenania siegt im Halbfinale vom Punkt

Der SV Rhenania war im Halbfinale gegen Dostlukspor gefordert.
Der SV Rhenania war im Halbfinale gegen Dostlukspor gefordert.
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Was wir bereits wissen
Der SV Rhenania setzt sich gegen Dostlukspor im Neunmeter-Schießen durch, der VfB Bottrop besiegt den SV Fortuna. Die Rheinbaben gewinnen das Spiel um Platz drei.

Bottrop..  Im Halbfinale waren die ranghöchsten Bottroper Mannschaften unter sich: Die drei Bezirksligisten SV Fortuna, Dostlukspor, SV Rhenania und Landesligist VfB Bottrop ermittelten in zwei packenden Partien die Endspielteilnehmer.

VfB Bottrop – SV Fortuna 3:1: Im ersten Semifinale lieferten sich der VfB und die Fortunen ein packendes Duell. Bereits in der ersten Spielminute brachte Justin Straßek die Rheinbaben mit 1:0 in Führung, Kevin Wagener netzte nach 90 Sekunden zum 1:1 für den VfB ein. In der Folge ging es auf dem Hallenboden emotional zur Sache: Eine strittige Entscheidung des Unparteiischen, ein vermeintliches Handspiel nicht zu pfeifen, versetzte die Fortunen in Aufruhr. Marc Wittstamm nutzte die Situation zum 2:1 für den VfB nach zehn Minuten. Als sich die Rheinbaben nach Meckern anschließend in Unterzahl sahen, war das Ata-Team erneut zur Stelle und erhöhte durch Amrullah Bayhoca entscheidend auf 3:1.

Dostlukspor – SV Rhenania 4:5 n. N. (1:1): Auch die Begegnung zwischen den Bezirksligakonkurrenten hielt die Zuschauer in Atem, zeitweise entwickelte sich das Spiel zu einem offenen Schlagabtausch. Joel Goldberg war nach nur zwei Minuten erfolgreich. Daniel Dierkes hatte wenig später das 2:0 auf dem Fuß, schoss aber freistehend über das Tor von Dostlukspor. Merdan Senyüz erzielte mit einem der schönsten Treffer des Turniers den Ausgleich: Aus der Drehung überwand er Dominik Wrobel mit einem unhaltbaren Schuss in den Winkel. Trotz weiterer hervorragender Chancen auf beiden Seiten und Überzahlspiel für Rhenania in den letzten 1:39 Minuten blieb es beim 1:1.

Im Neunmeter-Duell behielt Wrobel gegen Oktay Semiz die Oberhand, Dostlukspors zweiten Schuss vergab Sebastian Murasch. Das 3:1 markierte Wrobel selbst. Nach dem Fehlschuss von David Hücker behielten alle Schützen die Nerven, Goldberg brachte Rhenania letztlich ins Finale.

Fortuna schlägt Dostlukspor im Duell der Enttäuschten

Das Feuer und Engagement der Halbfinalspiele konnten die Verlierer im sogenannten kleinen Finale nicht aufrecht erhalten. Dostlukspor Bottrop ging zwar schnell durch Safak Aksu in Führung und legte nach einer sehenswerten Kombination durch Sercan Istek nach, dann aber riss sich die Fortuna noch einmal am Riemen. Matthias Beckfeld erzielte den Anschlusstreffer, Dominic Licata zeigte sich für den Ausgleich verantwortlich. So gab es durch das Neun-Meter-Schießen noch einmal einen Nachschlag in Sachen Spannung.

Fortunas Volkan Sahin verwandelte sicher, dann durfte der Rheinbaben-Anhang gleich weiterjubeln: Dennis Leidgebel parierte den Schuss von Sercan Istek. Said Faddahi baute Fortunas Führung auf 4:2 aus. Merdan Senyüz traf zum 4:3, Sven Brattig stellte den alten Abstand wieder her. Und nachdem Leidgebel das Kräftemessen gegen Ridvan Istek gewonnen hatte, bedeutete Licatas 6:3 Platz drei für Fortuna Bottrop.

„Nach der Niederlage im Halbfinale war die Enttäuschung sehr groß, zumal wir uns da von zwei Situationen mit Hand- und Foulspiel, in denen der VfB zwei Tore macht, rausbringen lassen. Aber das ist der Moment. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit unserem Auftritt“, sagte Fortunen-Coach Marco Hoffmann. Dostlukspors Orhan Bayat schüttelte mit dem Kopf: „Es ist wie ein Fluch. Wir haben kein Spiel verloren und sind dennoch nicht im Endspiel. Ich bin sehr enttäuscht, denn wir haben super gespielt.“