Reitverein verabschiedet Lochthowe

Nach 15 Jahren als Reitlehrer und Betriebsleiter wurde Lochthowe in den Ruhestand verabschiedet.
Nach 15 Jahren als Reitlehrer und Betriebsleiter wurde Lochthowe in den Ruhestand verabschiedet.
Foto: Winfried Labus / FotoPool
Nach 15 Jahren engagierter Arbeit beim Reit- und Fahrverein Bottrop wurde Heribert Lochthowe am vergangenen Freitag in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Bottrop..  Am vergangenen Freitag wurde Heribert Lochthowe, Reitlehrer und Betriebsleiter des Reit- und Fahrvereins Bottrop, von den aktiven Reitern, Pferdefreunden und Mitgliedern des Vereins in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Seit 15 Jahren hat sich Lochthowe um die Reitanlage und deren Mitglieder gekümmert. Er hat viel von seiner Erfahrung eingebracht, hat Schulpferdereiter, Freizeit- und Turnierreiter unterrichtet sowie Einstaller betreut und beraten. Er war vielen kleinen und großen Reitern ein Reitlehrer der ersten Stunde. Einige sind noch heute dabei.

Jedes Turnier des Vereins war ihm eine Herzensangelegenheit, bei dem er engagiert weit mehr als seine Pflichten erledigte. Kein Wunder:

Er selbst ist leidenschaftlicher Reiter und kommt aus einer Familie, in der Pferdesport eine große Rolle spielt. Als Vater, Bruder, Ehemann und Opa darf sich seine Familie nun künftig auf mehr Zeit mit ihm freuen. Mehr als 90 Menschen verabschiedeten Heribert Lochthowe mit einer Überraschungsparty und persönlichen Geschenken wie Foto-Kollagen aus der gemeinsamen Zeit sowie einem Reisegutschein. Besonders emotional wurde es bei der Vorführung eines Films mit vielen kleinen privaten, lustigen und rührenden Videobotschaften.

Der Reitverein-Vorsitzende Christoph Brunnert dankte ihm stellvertretend für die fast 400 Mitglieder für insgesamt 15 Jahre engagierte Arbeit und betonte, dass es schwer sein wird, in seine Fußstapfen zu treten. „Viele der Erschienenen hatten die ein oder andere Träne im Auge, denn mit Heribert Lochthowe ging nicht nur ein Reitlehrer, sondern ein Freund, an den sich alle gerne erinnern werden“, sagte Pressesprecherin Heike Haase.