Polonia Bottrop will mit neuem Trainer den Klassenerhalt

Der FC Polonia Bottrop (rot-weiß gestreifte Trikots, l. Dirk Holz), zurzeit Tabellenelfter, setzt in der Winterpause den Klassenerhalt als neues Saisonziel.
Der FC Polonia Bottrop (rot-weiß gestreifte Trikots, l. Dirk Holz), zurzeit Tabellenelfter, setzt in der Winterpause den Klassenerhalt als neues Saisonziel.
Foto: Labus / FUNKE Foto Services
Mit einem neuen Trainer geht der FC Polonia Bottrop in die Rückrunde. Nach der einvernehmlichen Trennung von Daniel Karpinski übernimmt Andreas Hendel die Verantwortung beim Tabellenelften in der Gruppe zwei der Kreisliga B. Nach dem Verlust einiger Leistungsträger hat der Klassenerhalt oberste Priorität.

Bottrop..  Mit einem neuen Trainer geht der FC Polonia Bottrop in die Rückrunde. Nach der einvernehmlichen Trennung von Daniel Karpinski übernimmt Andreas Hendel die Verantwortung beim Tabellenelften in der Gruppe zwei der Kreisliga B. Nach dem Verlust einiger Leistungsträger hat der Klassenerhalt oberste Priorität.

Schon als Spieler im Polonia-Dress

„Wir waren der Meinung, dass es mit einem neuen Trainer besser klappt, zumal Daniel Karpinski beruflich häufig verhindert war“, erklärt Polonias Vorsitzender Dariusz Wala die Beweggründe für den Trainerwechsel. Karpinski soll dem Verein aber weiterhin beratend zur Seite stehen, und mit Andras Hendel konnte rasch Ersatz verpflichtet werden. Hendel ist kein Unbekannter beim ehemaligen Hobbyligisten, der seit 2004 im Kreis spielt und nun in seiner dritten Saison in Folge in der Kreisliga B vertreten ist. Schon als Spieler lief er im Dress des FC Polonia auf und soll nun als Coach seinen Teil zum Klassenerhalt beitragen.

Denn mit Blick auf die Abstiegsregelung, die stark abhängig ist vom Abschneiden der Bezirksligisten aus Bottrop und Oberhausen abhängig, ist der FC Polonia bei einer Punkteausbeute von derzeit nur 16 Zählern akut gefährdet.

Erschwerend kommt hinzu, dass sich mit Radoslaw Jankowski und Mike Peryt zwei Leistungsträger abgemeldet haben, um zum SV Rhenania zurückzukehren. „Die Beiden wollen ihrem Ex-Verein helfen. Da war es selbstverständlich für uns, dass wir ihnen keine Steine in den Weg legen“, erklärt Wala. Kompensiert werden sollen die Abgänge durch Mateusz Cejnowa und Adam Dobrowolski, die seit der Winterpause zum Kader gehören. „Wir haben wichtige Spieler verloren, aber wir versuchen, das Beste daraus zu machen. Das Ziel ist der Klassenerhalt, ein Platz unter den ersten Zehn wäre perfekt“, hat der Vorsitzende das ursprüngliche Saisonziel noch nicht ganz aus den Augen verloren.