Platz zwei beim „Goldenen Ball“

Das Team der Unterwasserrugby-Spielgemeinschaft DUC Bottrop/TSG Kirchhellen.
Das Team der Unterwasserrugby-Spielgemeinschaft DUC Bottrop/TSG Kirchhellen.
Beim traditionsreichen Unterwasserrugby-Turnier um den „Goldenen Ball“ in Mülheim bewies die Unterwasserrugby-Spielgemeinschaft DUC Bottrop/TSG Kirchhellen eine gute Frühform und belegte den zweiten Platz

Bottrop..  Beim traditionsreichen Unterwasserrugby-Turnier um den „Goldenen Ball“ in Mülheim bewies die Unterwasserrugby-Spielgemeinschaft DUC Bottrop/TSG Kirchhellen eine gute Frühform und belegte den zweiten Platz.

Das älteste UWR-Turnier Deutschlands war auch in diesem Jahr hochkarätig besetzt. Neben den Bottropern nahmen auch der amtierende Deutsche Meister TC Bamberg, Rekordmeister und DM-Vierter FS Duisburg, der DUC Krefeld, der DUC Köln, der DUC Darmstadt, Heilbronn, Gastgeber Mülheim mit zwei Mannschaften sowie die dänische Mannschaft Tudserne aus Odense und mit den Pirañas Peñafiel auch ein Team aus Spanien teil.

In der Vorrunden-Gruppenphase traf die Spielgemeinschaft zunächst auf den DUC Darmstadt, der nach anfänglichen Schwierigkeiten durch Treffer von Sven Ewert, Sven Terlinden und Andreas Diebels mit 3:0 geschlagen werden konnte. Das Spiel gegen Ligakonkurrent DUC Krefeld entwickelte sich zu einer spannenden Nullnummer. Bottrop war näher am Siegtreffer, schaffte es aber genau so wenig wie die Krefelder den Ball im gegnerischen Korb unterzubringen, die insbesondere in der Schlussphase noch mal kräftig drückten.

Im letzten Gruppenspiel gegen den TSC Mülheim II mussten die Bottroper mindestens mit vier Toren Unterschied gewinnen, um aufgrund der besseren Tordifferenz am Ende gegenüber Krefeld die Nase vorn zu haben. Sven Ewert eröffnete mit einem Strafstoß den Torreigen. Fabian Niemeier, Matthias Hebisch, Martin Kobler und erneut Sven Ewert sorgten dann für den 5:0 Endstand.

Zwei Null-Nummernin der Endrunde

Damit zogen die Bottroper als Gruppensieger in die Endrunde gegen die Ersten der beiden anderen Vorrundengruppen – Bamberg und Duisburg – ein. Gegen die Duisburger zeigten die Bottroper insgesamt zu viel Respekt. Die letzte Entschlossenheit fehlte vor dem gegnerischen Korb, und da sich Duisburg aber auch an der Defensive der Spielgemeinschaft die Zähne ausbiss, endete die Partie 0:0. Das abschließende Spiel gegen den TC Bamberg entwickelte sich zu einer Abwehrschlacht. Gegen den Meister verteidigten die Bottroper mit Mann und Maus, und das erneut torlose Remis sicherte am Ende den zweiten Platz hinter dem Bambergern, da Duisburg gegen die Bayern mit 0:1 unterlag.