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Phasenweise den Tabellenführer geärgert

25.01.2012 | 21:06 Uhr
Phasenweise den Tabellenführer geärgert
Die Bottroper Volleys (in der Mitte Trainer Dr. Igor Prielozny) mussten sich beim Spitzenreiter Generali Haching mit 0:3 geschlagen geben. Foto Winfried Labus/WAZ-FotoPool

Bottrop.  Auch beim Spitzenreiter Generali Haching gab es für die RWE Volleys Bottrop nichts zu holen. Der Tabellenletzte unterlag am Mittwochabend in Unterhachingen - wie schon im Hinspiel - mit 0:3.

Auch beim Spitzenreiter Generali Haching gab es für die RWE Volleys Bottrop nichts zu holen. Der Tabellenletzte unterlag am Mittwochabend in Unterhachingen - wie schon im Hinspiel - mit 0:3.

Generali Haching -
RWE Volleys Bottrop3:0

Sätze: 25:18, 25:12, 25:20
RWE Volleys: Benjamin Bell, Lennart Bevers (Libero), John Klanac, Robert Böttcher, Moritz Müller, Felix Ahr und Raphael Möllers

Die Bottroper mussten auf ihren Kapitän David Kampa verzichten, denn der Medizinstudent schrieb eine wichtige Abschlussklausur. Das Team von Trainer Dr. Igor Prielozny begann recht forsch beim Bundesliga-Spitzenreiter, doch die Hachinger verstanden es, die Gäste immer um einige Punkte auf Distanz zu halten. Bis zum Zwischenstand von 5:8 konnten die Bottroper durchaus noch mithalten, doch dann bauten die Hausherren vor rund 350 Zuschauern in der Unterhachinger Generali-Sportarena ihren Vorsprung immer weiter aus (14:9) und hatten beim Stand von 24:17 ihren ersten Satzball. Den konnten die Bottroper Volleys zwar noch abwehren, doch Haching hatte letztlich mit 25:18 die Nase vorne.

Im zweiten Durchgang witterten die Bottroper Morgenluft und waren mit dem Tabellenführer bis zum 6:6-Zwischenstand durchaus auf Augenhöhe. Bis zur 15:10-Führung boten die Bottroper den Süddeutschen noch Paroli, doch dann wurde das junge Team (Durchschnittsalter 21 Jahre) nervös, und der aktuelle DVV-Pokalfinalist zog davon. Haching legte eine Serie vor und „gönnte“ den Bottropern in diesem Satz nur noch weitere zwei Punkt.

Die Hachinger beeilten sich im dritten Satz, die Partie unter Dach und Fach zu bringen. Zwar kamen die Bottroper Volleys noch einmal bis auf 18:21 heran, doch dann war der Satz (25:20) und damit die Partie zugunsten der Gastgeber entschieden. „Wir haben phasenweise gut mitgehalten und vor allem eine gute Blockarbeit geleistet. Gegen so eine starke Mannschaft wie Haching zu verlieren ist keine Schande“, so der Bottroper Co-Trainer Marco Donat.

Harald Jelonnek

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