Noch keine endgültige Entscheidung über den Abstieg

Die Abstiegssituation in der Kreisliga A ist auch nach der Verhandlung der Kreisspruchkammer zwischen BW Obefrhausen und VfR 08 Oberhausen nicht endgültig geklärt.
Die Abstiegssituation in der Kreisliga A ist auch nach der Verhandlung der Kreisspruchkammer zwischen BW Obefrhausen und VfR 08 Oberhausen nicht endgültig geklärt.
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Was wir bereits wissen
Die Abstiegssituation in der Kreisliga A ist auch nach der Verhandlung der Kreisspruchkammer zwischen BW Oberhausen und VfR 08 Oberhausen nicht endgültig geklärt.

Wieder ging es ziemlich schnell im Verhandlungszimmer an der Teutoburger Straße. Eine Woche nach der Verhandlung zwischen Barisspor Bottrop und VfR 08 Oberhausen (diese Zeitung berichtete) verhandelte die Kreisspruchkammer (KSK) nun den Fall zwischen Blau-Weiß Oberhausen und SC 20 Oberhausen. Relativ schnell war klar, dass BWO kein Recht bekommen würde. Deshalb zog deren Vorsitzender Frank Kielczewski seinen Einspruch zurück.

Damit steht BWO alleine auf dem Abstiegsplatz. Eine endgültige Entscheidung über die Abstiegssituation in der Kreisliga A ist damit aber noch immer nicht gefallen.

Punkte am Grünen Tisch geholt

Barisspor erhielt zuletzt drei Punkte am Grünen Tisch, weil der VfR einen nicht spielberechtigten Spieler eingesetzt hatte. Um diesen unerwarteten „Rückstand“ aufzuholen, legte auch BWO Einspruch ein. Denn beim Spiel gegen den SC 20 Oberhausen spielte dort Erkan Aydin mit. Der war aber nur durch einen Fehler der Passstelle spielberechtigt, da er zuvor ein Freundschaftsspiel für den Turnerbund Oberhausen gemacht hat. Die Einspruchsfrist dagegen war jedoch schon längst abgelaufen. Aydin wäre auch ohne den Fehler der Passstelle lange wieder spielberechtigt.

„Wir werden an anderer Stelle versuchen, Recht zu bekommen“, ärgerte sich Kielczewski. Damit scheint klar, dass Blau-Weiß gegen die Entscheidung der Bezirksspruchkammer, den Fall von Barisspor zurück an die KSK zu geben, Einspruch einlegen will. Damit gerät auch der Kreisvorstand immer mehr unter Druck. Die Veröffentlichung der Spielpläne dort dürfte nur noch eine Frage von Tagen sein. Damit wäre der Weg frei, die Kreisligen zu organisieren. Will der Kreis 10 nicht auf das schier unendliche Einspruch-Geplänkel warten, gilt es eine Entscheidung zu treffen. Ob in der Kreisliga A . wie geplant 17 - oder dann 18 Teams spielen, macht für den Spielplan kaum einen Unterschied.

Dagegen spricht allerdings die Signalwirkung. Zu oft passieren offensichtlich Fehler bei den Spielberechtigungen. Könnten sich Vereine das Spielrecht für die Liga durch scheinbar endlose Einsprüche ergattern, kommen unschöne Sommer auf den gesamten Kreis zu.

Wahrscheinlicher ist, dass BWO II nach den nun gefällten Urteilen der KSK zumindest für die Spielpläne als Absteiger „feststeht“. Bekäme Blau-Weiß noch Recht zugesprochen, könnte man die Mannschaft immer noch in die A-Liga hochstufen.