Meldungen aus dem Bottroper Fußballgeschehen

TSV Feldhausen-Trainer Ralf Reiprich mit den Zugängen zu Beginn der gerade auslaufenden Saison.
TSV Feldhausen-Trainer Ralf Reiprich mit den Zugängen zu Beginn der gerade auslaufenden Saison.
Foto: Michael Korte
Was wir bereits wissen
Ralf Reiprich hört als Trainer des TSV Feldhausen auf, an der Neubelebung der Feld-Stadtmeisterschaft gibt es kein Interesse und das Fanaufkommen bei Asamoahs Abschied war überschaubar.

Bottrop.. Nach vier Jahren werden Ralf Reiprich und das Kreisliga B-Team des TSV Feldhausen getrennte Wege gehen. Der Coach erklärte, dass er das Traineramt nur noch bis zum Ende der Saison ausüben wird. „Dieses Jahr war sehr zermürbend. Die ständigen Personalsorgen, und die Tatsache, dass einige Spieler ihre Zusagen, für uns zu spielen, nicht eingehalten haben, haben Kraft und Energie gekostet. Auf der anderen Seite bin ich auch der Meinung, dass die Spieler eine andere Ansprache brauchen.“ Reiprich, seit vergangenem Jahr auch der Vorsitzende des Klubs an der Marienstraße, hat den Verein am Sonntag informiert.

Kein Interesse an der Feld-Stadtmeisterschaft

Das Jahr 2015 ist für Bottrop das zweite ohne Feld-Stadmeisterschaft im Fußball. Nach dem geringen Zuschauerinteresse wurde der Kampf um die Stadtkrone 2013 auf Eis gelegt. Zunächst für ein Jahr, danach sollte das Interesse eigentlich wieder steigen. „Wir haben die Vereine immer wieder angesprochen, aber es gab kaum Resonanz. Es scheint, als vermisse niemand die Feld-Stadtmeisterschaft“, sagt Fußballspartenleiter Lutz Radetzki. Die Konzentration gehe daher weiter Richtung Hallenstadtmeisterschaft im Januar, die sich nach wie vor immenser Beliebtheit bei Zuschauern und Vereinen erfreut.

Übersichtliches Fanaufkommen bei verlegtem Asdamoah-Abschied

Gerald Asamoah hat seine Karriere bei der U23 des FC Schalke beendet. Nicht in Bottrop, sondern in Wanne-Eickel. Das Spiel gegen Regionalligameister Borussia Mönchengladbach II (Schalke siegte 2:1) wurde verlegt, weil sich per Facebook knapp 1500 Fans angekündigt hatten und Schalke das Risiko im Jahnstadion mit der Kunstrasenbaustelle zu groß war. In Herne war das Fanaufkommen überschaubar – als „Asa“ nach 79 Minuten ausgewechselt wurde, jubelten circa 500 Fans.

Multhaup wird U19-Meister mit Schalke

Was den Profis seit mehr als einem halben Jahrhundert verwehrt blieb, gelang der U19 des FC Schalke 04 am Pfingstmontag erneut. Die jungen Königsblauen wurden Deutscher Meister. Gegen die TSG Hoffenheim gerieten die Gelsenkirchener früh in Rückstand, drehten die Partie aber im weiteren Verlauf und siegten vor 12.500 Zuschauern im Wattenscheider Lohrheidestadion mit 3:1 (1:1). Der Bottroper Maurice Multhaup war dabei allerdings zum Zuschauen verdammt: Der 18-Jährige fiel verletzt aus, ließ es sich im Anschluss aber nicht nehmen, ausgiebig mitzufeiern.