Letzte Chance für Blau-Weiß Fuhlenbrock in der Kreisliga B

Blau-Weiß Fuhlenbrock (rote Trikots) spielt eine tolle Rückrunde. Nun steht eine Vorentscheidung in Oberhausen an.
Blau-Weiß Fuhlenbrock (rote Trikots) spielt eine tolle Rückrunde. Nun steht eine Vorentscheidung in Oberhausen an.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Wenn Blau-Weiß Fuhlenbrock am Sonntag bei Tabellenführer TB Oberhausen II zu Gast ist, ist dies wohl die letzte Chance, noch einmal ins Aufstiegsrennen einzugreifen.

Bottrop..  Wenn Blau-Weiß Fuhlenbrock am Sonntag bei Tabellenführer Turnerbund Oberhausen II zu Gast ist, ist dies wohl die letzte Chance, um noch einmal ins Aufstiegsrennen einzugreifen. Bei einer Niederlage stünden die Oberhausener quasi als Aufsteiger fest. Folglich richten sich alle Augen auf das Duell in der Nachbarstadt.

Gruppe 1

SG Oberhausen 92 – Fortuna Bottrop III (Sa., 16 Uhr): In den fünf Partien der Rückrunde kassierten die Fortunen zum Teil deutliche Pleiten. Allerdings ging es da vornehmlich gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte. Beim Abstiegskandidaten in Oberhausen soll nun wieder ein Dreier her, um erneut in Reichweite der einstelligen Tabellenplätze zu kommen.

Rhenania Bottrop III – SF 08/21 Bottrop (So., 17 Uhr): Beide Teams punkteten an den jüngsten zwei Spieltagen, die Rhenanen konnten sich aus dem Tabellenkeller befreien. Die Favoritenrolle haben aber die Gäste inne, die schon das Hinspiel klar mit 8:0 für sich entscheiden konnten.

Gruppe 2

TB Oberhausen II – BW Fuhlenbrock II (So., 13 Uhr): Fünf Siege und 29:6 Tore – die Bilanz der Fuhlenbrocker nach der Winterpause könnte kaum besser ausfallen. Der Lohn war zuletzt der Sprung auf Tabellenplatz zwei. Doch all das ist nichts wert, wenn es am Sonntag nicht gelingt, den Tabellenführer zu besiegen. Mit einem Erfolg könnte der Rückstand vorübergehend bis auf einen Zähler verringert werden, andernfalls droht das Ende aller Aufstiegshoffnungen. „Es zählt nur ein Sieg, aber die Mannschaft ist gut drauf und hat tollen Fußball gezeigt“, weiß BWF-Trainer André Hülsmann.

SV 1911 Bottrop – Welheimer Löwen (So., 15 Uhr): Unterschiedlicher könnten die Voraussetzungen kaum sein. Während die Gastgeber mit mächtig Sand im Getriebe aus der Winterpause kamen und weiter auf das erste Erfolgserlebnis im Kalenderjahr 2015 warten, läuft es bei den Löwen mit zwölf Punkten aus fünf Spielen wesentlich besser. Doch 1911-Coach Ralf Quabeck will den Bock nun umstoßen: „Die Stimmung war zuletzt etwas am Boden, aber wir wollen nun unbedingt die Löwen stoppen und wieder drei Punkte holen.“ Verzichten muss Quabeck auf die gesperrten Mathias Placzek und Marvin Klesius.

Batenbrocker RK – VfB Bottrop II (So., 15 Uhr): Im Sommer übernimmt das Trainerduo Memisoglu/Goldberg im Volkspark Batenbrock den Trainerstuhl, bis dahin führt Patrick Boes am Seitenrand Regie. Doch auf die Remiskönige wartet gegen die Zweitvertretung des VfB Bottrop eine harte Bewährungsprobe, denn die zeigte zuletzt gegen Alstaden eine starke Vorstellung. „Daran wollen wir anknüpfen. Die Jungs haben sich über Ostern gut erholt“, sagt VfB-Trainer Christian Paul.

TuS Buschhausen – FC Polonia (So., 15 Uhr): Dank zweier Siege konnte der FC Polonia zuletzt den Kontakt zum Mittelfeld der Tabelle herstellen. In Buschhausen will das Team von Trainer Andreas Hendel nun das nächste Ausrufezeichen setzen und gegen einen direkten Konkurrenten den Vorsprung auf die Abstiegsregion weiter ausbauen.

SV Vonderort – Fortuna Bottrop II (So., 15 Uhr): Hinter den Fortunen liegt eine beeindruckende Serie von acht Spielen ohne Niederlage. Die soll auch beim abstiegsgefährdeten SV Vonderort halten. „Wir werden alles reinschmeißen. Ich bin guter Dinge, dass wir die Punkte mitnehmen“, sagt Fortunen-Trainer Sascha Bialas.

Rhenania Bottrop II – SF 08/21 Bottrop II (So., 13 Uhr): Alles andere als ein Heimsieg wäre eine Überraschung, doch SVR-Trainer Rüdiger Reineke warnt: „Wir sind nach dem Hinspiel gewarnt. Da haben wir uns lange schwer getan. Außerdem haben die Sportfreunde nichts zu verlieren. Überhaupt habe ich großen Respekt vor dem Team, dass die Saison trotz der Misserfolge so durchzieht.“