Leichter Aufgalopp für den SC Bottrop

Der SC Bottrop (blau-weiße Trikots) duellierte sich auch mit Lokalkonkurrent Adler 07.
Der SC Bottrop (blau-weiße Trikots) duellierte sich auch mit Lokalkonkurrent Adler 07.
Foto: FUNKE FotoServices
Das Heinz-Köhn-Turnier wurde vom SC wieder ins Leben gerufen. Absagenbedingt nahmen nur drei Teams teil, die dennoch ihren Spaß hatten. Die Ergebnisse fallen kaum ins Gewicht.

Bottrop..  Die Vorfreude auf Seiten des SC Bottrop war groß. Kaum hatte das neue Jahr begonnen, sollte es mit einem Turnier erfolgreich eingeleitet werden: Der Landesligist wollte alte Traditionen wieder aufleben lassen und das Heinz-Köhn-Turnier zurück ins Programm rufen. Neben dem Gastgeber wurden der Lokalkonkurrent von DJK Adler 07, der Mülheimer Landesligist DJK Styrum 06, der MSV Duisburg und die SG Altendorf/Ruhr auf dem Boden der Berufsschulhalle erwartet.

Adler schlagen sich achtbar

Kurzfristig folgten jedoch zwei Absagen: Der MSV erschien nicht, die SG Altendorf hatte ein Pokalspiel vor der Brust – das Teilnahmefeld schrumpfte auf drei Mannschaften. „Schlimm waren die Absagen aber nicht, zumal sich die Belastung an diesem Tag nach zwei Wochen ohne Training somit noch in Grenzen hielt“, äußerte sich SC-Coach Heiko Seidel. Diese Umstände schmälerten bei den verbliebenen Teams jedoch nicht die Lust auf Handball, wodurch den Zuschauern spannende Duelle nicht verwehrt blieben. In Hin- und Rückspielen mit einer Spieldauer von je 30 Minuten konkurrierten die drei Vereine, die Adler zogen sich dabei trotz Personalnot und als klassentiefste Mannschaft achtbar aus der Affäre. Zwar verlor die Sieben von Trainer Benno Schupe die Hinspiele gegen den Gastgeber (5:15) und Styrum (7:14) deutlich, in den Rückspielen steigerte sich der Außenseiter aber und bot beiden Landesligisten nahezu Paroli. „Gegen den SC in dieser Konstellation nur mit 10:14 zu verlieren, zeugt von einer guten Leistung. Wir haben kämpferisch durchaus überzeugen können und uns teuer verkauft“, befand Schupe. Dennoch konnte der Bezirksligist an diesem Tag keinen Sieg feiern: Gegen Styrum verloren die Adler auch das zweite Duell mit 5:9.

Der gastgebende SC wollte den Wettbewerb zur Vorbereitung auf die anstehenden Aufgaben in der Meisterschaft nutzen, allzu schwer fallen die erzielten Resultate allerdings nicht ins Gewicht. „Was wir gespielt haben, war okay. Ein paar Jungs wurden geschont, andere haben gefehlt. Die, die da waren, haben ihre Sache ordentlich gemacht“, so Seidel. Der SC trennte sich gegen Styrum im ersten Spiel 11:11, im zweiten verlor die Seidel-Sieben mit 10:14.

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