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Volleyball 1. Bundesliga

Jetzt auf einem Abstiegsplatz

15.11.2009 | 21:22 Uhr

Bottrop. 0:3-Niederlage der RWE Volleys in Unterhaching.

Nicht viel zu bestellen hatten die RWE Volleys am Sonntag nachmittag beim aktuellen Pokalsieger Generali Hachingen. Nach nur einer Stunde und neun Minuten stand die deutliche 0:3-Niederlage (15:25: 19:25 und 18:25) des Aufsteigers fest.

Schlimmer als die Niederlage wiegt allerdings der Umstand, dass die Mannen um Kapitän Joram Maan nun erstmals auf einem Abstiegsplatz stehen. Denn durch den 3:1-Sieg des VC Bad Dürrenberg/Spergau am Samstag abend bei den Titans aus Wuppertal rutschen die Bottroper auf den vorletzten Platz, der am Ende der Saison den Abstieg bedeuten würde.

Über das Ergebnis aus Wuppertal war die Mannschaft von Trainer Teun Buijs vor dem ersten Aufschlag unterrichtet. Dennoch hoffte der Aufsteiger auf eine Minimalchance. Allerdings erstickten die Gastgeber die Hoffnung bereits zu Beginn des Spiels.

Bis zu ersten technischen Auszeit lagen die Hachinger bereits 8:5 in Front und bauten die Führung auf 16:10 aus. Nach gerade einmal 22 Minuten ging schließlich der erste Satz mit 25:15 an die Hachinger.

Auch im zweiten Satz konnte die Mannschaft von Trainer Teun Buijs die Hachinger nicht wirklich in Gefahr bringen. Zu stark war an diesem Tag der 225fache Nationalspieler Marco Liefke, der mit seinen 2,08 Metern immer wieder punktete. Auch Sebastian Schwarz stand Liefke im nichts nach und so erspielte das Duo Liefke/Schwarz insgesamt 38 Punkte im Angriff, was allein die Hälfte der Hachinger Punkte war. Von daher verwunderte es niemanden, dass die Hachinger über 8:5, 16:8 und 21:13 letztlich auch den zweiten Satz nach nur 23 Minuten mit 25:19 für sich entscheiden sollten.

Im dritten Satz bahnte sich sogar ein Debakel für die RWE Volleys an, denn die Hachinger beherrschten das Spieldurch starke Aufschläge und variables Angriffsspiel und führten 8:1. Da allerdings der Kampfgeist der RWE Volleys stimmte, kämpften sie sich noch einem auf 21:16 heran. Doch der Pokalsieger ließ sich das Heft nicht mehr aus der Hand nehmen und gewann den dritten Satz und damit das Match mit 25:18.

Nun haben die RWE Volleys einen kleinen Vorgeschmack serviert bekommen, von dem, was sie im nächsten Heimspiel am kommenden Sonntag, 22. November, gegen den Meister VfB Friedrichshafen zu erwarten haben.

So haben die Bottroper gespielt:

Stein (Säisä), Nziemi (Terhoeven), Maan, Romund, Tidick (Kronseder), Kampa, Kröger (Elsner).

Hjalmar Schwedtmann

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