Hammerlos für Bottrops Adler – Schalke 04 kommt

Martin Edward (links) und die Adler empfangen kurz vor dem Ligastart das Regionalligateam der Königsblauen.
Martin Edward (links) und die Adler empfangen kurz vor dem Ligastart das Regionalligateam der Königsblauen.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Da haben die Adler gleich ein Traumlos gezogen: In der ersten Runde des WBV-Pokals geht es gegen Schalke 04 – den Titelverteidiger und Regionalligisten.

Bottrop..  Da haben Bottrops Basketballer gleich ein Traumlos gezogen: In der ersten Runde des Pokalwettbewerbs des Westdeutschen Basketball-Verbandes (WBV) geht es gegen Schalke 04. Den Titelverteidiger und einen der Favoriten auf die Meisterschaft in der 1. Regionalliga. Gespielt wird zwischen dem 24. und 30. August.

„Das ist wirklich ein hartes Los“, sagt Adler-Abteilungsleiter Jan Giebelstein. Und ja, Schalke ist wirklich ein Gegner, der sportlich eine höhere Hausnummer ist. Stolze drei Ligen höher sind die Königsblauen zu Hause, um genau zu sein. Und das Ziel auf Schalke ist seit Jahren gleich: Aufstieg in die 2. Liga (Pro B). Vergangene Saison wurde mit Raphael Wilder ein Trainer verpflichtet, der dieses Ziel nach mehreren Anläufen nun endlich erreichen soll. Auf Rang vier dribbelten die Schalker in der vergangenen Spielzeit, doch diesmal konnte sich Wilder seinen Kader im Frühling selbst zusammenstellen. Und wenn der Düsseldorfer basteln darf, dann kommt meist ein Erfolgsteam heraus. Maccabi Düsseldorf führte er einst aus der Kreisliga bis in die 1. Regionalliga. Mit Grevenbroich stieg der 62-Jährige in die 2. Bundesliga auf. Mit den Schwelmer Baskets stieß er später in beide Stufen der inzwischen zweigeteilten 2. Liga vor (Pro B/Pro A). Wilder steht für Teambasketball und mit dem Briten Rishi Kakad, dem Litauer Andrius Mikutis und dem US-Amerikaner Chene Phillips hat er eine bunte, breit aufgestellte Mannschaft zusammengestellt. Lediglich vier Spieler aus dem Vorjahresteam sind noch dabei.

Und die Bottroper Adler? Die haben Anfang der Woche die erste Trainingseinheit der Vorbereitung absolviert, große Veränderungen im Team gibt es nicht. Martin Edward hat die Aufgabe als Spielertrainer übernommen, weil Philip Seifarth berufsbedingt seltener in seiner Heimat Bottrop sein wird. Abteilungsleiter Jan Giebelstein schmunzelt: „In der vergangenen Saison haben wir in der Liga-Hinrunde gegen die Schalke Reserve ein katastrophales Spiel hingelegt und mit 60 Punkten Differenz verloren. Da kann es gegen die Erstvertretung eigentlich nur besser werden.“