Fürstenbergschüler mit vollem Einsatz auf der Matte

Gruppenfoto mit Übungsleiter: Die KInder der Fürstenbergschule absolvierten beim Judo-Projekt ihr Abschlussturnier.
Gruppenfoto mit Übungsleiter: Die KInder der Fürstenbergschule absolvierten beim Judo-Projekt ihr Abschlussturnier.
Foto: JC 66
Was wir bereits wissen
Beim städtischen Förderprojekt „Judo an Bottroper Grundschulen“ absolvierten die Kinder der Fürstenbergsschule ihr Abschlussturnier.

Bottrop..  Drei Tage lang quoll das Judo-Dojo der Dieter-Renz-Halle förmlich über mit kleinen Judoka, deren Eltern, Verwandte und deren Lehrer aus der Fürstenbergschule. Das Städtische Förderprojekt „Judo an Bottroper Grundschulen“ feierte in der vergangenen Woche den Abschluss der Projektwochen mit einem Mannschaftswettbewerb der Schulklassen untereinander.

Die Kinder zeigten, dass sie nach nur wenigen Wochen der Judoausbildung bereits ein richtiges Turnier absolvieren können. Alle waren mit vollen Einsatz bei der Sache. Jeder Teilnehmer verdiente sich seine Urkunde zu Recht. Damit wurde den Kindern bestätigt, , dass sie nun echte Judoka sind. „Ich kann wieder einmal sehr stolz sein auf die Kinder, die beim Judoprojekt mitgemacht haben“, so der Sportliche Leiter Sven Helbing. Seine Schützlinge haben neben den Judotechniken auch bestimmten Verhaltensweisen und Regeln, nach denen man sich als Judoka richtet, gelernt. „Ansonsten ist ein gefahrloses miteinander Kämpfen nicht möglich. Wir hoffen natürlich, dass die Judowerte auch ein Teil des Lebens außerhalb der Judomatte bleiben“, so Projektinitiator Volker Tapper, der persönlich am Abschlussturniertag Dr. Andrea Schäfer von der Universität Duisburg/Essen begrüßen konnte. „Frau Doktor Schäfer möchte zukünftig unser einzigartiges Projekt im Hinblick auf Sprachförderung begleiten und uns ein weiteres wissenschaftliches Feedback geben.

Wissenschaftliche Zusammenarbeit

Wir sind zwar bereits sehr weit mit dem Judoprojekt und erhalten durchweg sehr positives Feedback, möchten uns jedoch immer weiter verbessern, und das gute Konzept weiterhin optimieren“, freute sich Tapper über die wissenschaftliche Zusammenarbeit.

Also tut sich trotz des großen Erfolges, den das Projekt seit nunmehr fünf Jahren hat, im Hintergrund weiterhin vieles. Profitieren werden davon wieder Bottroper Grundschulkinder; zum Beispiel die der Rheinbabenschule, die nach den Sommerferien ins Projekt starten und in die Welt des „sanften Weges“, des Judo, eintauchen dürfen. Auch diese werden am Ende der Judoübungseinheiten in einem Turnier zeigen dürfen, was sie gelernt haben.

Die Fürstenbergschüler und Schülerinnen wissen nun bereits, wie viel Spaß es machen kann, freundschaftlich miteinander zu kämpfen und zu raufen. „In all die lächelnden Gesichter zu schauen, wenn die kleinen Judoka kämpfen, ist immer wieder fantastisch. Und das Lächeln wurde noch breiter, als nach dem Turnier noch Eis verteilt wurde. Wieder einmal eine optimale Veranstaltung und Werbung fürs Projekt und den Judosport“, resümierte Übungsleiter Sven Helbing.