Für Batenbrock wird die Luft immer dünner

Drei Treffer kassierten sowohl die Batenbrocker RK (rot) als auch BW Fuhlenbrock (blau).
Drei Treffer kassierten sowohl die Batenbrocker RK (rot) als auch BW Fuhlenbrock (blau).
Foto: WAZ FotoPool
Die Frauen der Batenbrocker Ruhrpott Kicker kassieren in der Landesliga die nächste Pleite und verharren im Tabellenkeller. Fuhlenbrock geht in Emmerich die Puste aus.

Bottrop..  Die Frauenteams konnten keine Punktgewinne verbuchen. Für Batenbrock wird die Luft dünner.

Eintracht Emmerich – Blau-Weiß Fuhlenbrock 3:1 (1:1): Am Freitag hatte Mirsada Hoffmann angesichts der Personalsituation noch von einem Luxusproblem gesprochen. Diese hat sich jedoch binnen weniger Stunden zum Negativen entwickelt, weshalb einige angeschlagene Spielerinnen in der Startelf der Blau-Weißen standen. Die Gäste fanden in Emmerich zudem miserable Platzverhältnisse vor, fußballerisch ließ sich dort nicht viel bewegen.
Nichtsdestotrotz führten die Bottroperinnen durch den Treffer von Lina Hafnawi (26.), ehe ein Eigentor von Miriam Peters Emmerich den Ausgleich bescherte (41.). Lisa Marie Kotucha sorgte mit zwei Treffern für den Heimerfolg der Eintracht (53., 68.). „Unsere Spielerinnen haben den Kampf so weit angenommen, wie die Kräfte reichten“, erklärte Fuhlenbrocks Abteilungsleiterin Christiane Weidemann. „Die Trainerin wollte die Punkte nicht um jeden Preis, die Gesundheit der Spielerinnen geht vor. Das ist auch in Ordnung so, vor allem, da der Aufstiegszug ohnehin abgefahren und auch der Abstieg bei uns kein Thema ist.“

Batenbrocker Ruhrpott Kicker – GSV Moers II 0:3 (0:1): „Das Ergebnis ist frustrierend für uns, keine Frage, aber wir haben über 90 Minuten eine couragierte Leistung abgeliefert und nie die Köpfe hängen lassen“, lobte BRK-Trainer Stefan Schulz die Einstellung seines Teams. Auch mit der Defensivleistung konnte er über weite Strecken zufrieden sein. Für Moers II sprach in der ersten Halbzeit die Cleverness: Batenbrocks einzigen Fehler in der Zuordnung bestraften die Gäste mit dem 0:1 (36.).
Nach dem Seitenwechsel hatte Moers mit einem Pfostenschuss die beste Chance, auf der Gegenseite scheiterten Stefanie Bartoszek und Gülsa Bugday nach Eckbällen aus kurzer Distanz. Mehr Glück hatten die Gäste, mit einem abgefälschten Distanzschuss erzielten sie das spielentscheidende 0:2 (73.). Das 0:3 fiel in der 81. Minute. „Wir schauen nicht auf die anderen, sondern nur auf uns und müssen weiter Woche für Woche unser Bestes geben. Wenn es am Ende nicht reicht, dann ist es eben so, vorwerfen lassen müssen wir uns dann aber nichts“, erklärt Schulz.