Fortuna schlägt Dostlukspor im Duell der Enttäuschten

Das Feuer und Engagement der Halbfinalspiele konnten die Verlierer im sogenannten kleinen Finale nicht aufrecht erhalten. Dostlukspor Bottrop ging zwar schnell durch Safak Aksu in Führung und legte nach einer sehenswerten Kombination durch Sercan Istek nach, dann aber riss sich die Fortuna noch einmal am Riemen. Matthias Beckfeld erzielte den Anschlusstreffer, Dominic Licata zeigte sich für den Ausgleich verantwortlich. So gab es durch das Neun-Meter-Schießen noch einmal einen Nachschlag in Sachen Spannung.

Fortunas Volkan Sahin verwandelte sicher, dann durfte der Rheinbaben-Anhang gleich weiterjubeln: Dennis Leidgebel parierte den Schuss von Sercan Istek. Said Faddahi baute Fortunas Führung auf 4:2 aus. Merdan Senyüz traf zum 4:3, Sven Brattig stellte den alten Abstand wieder her. Und nachdem Leidgebel das Kräftemessen gegen Ridvan Istek gewonnen hatte, bedeutete Licatas 6:3 Platz drei für Fortuna Bottrop.

„Nach der Niederlage im Halbfinale war die Enttäuschung sehr groß, zumal wir uns da von zwei Situationen mit Hand- und Foulspiel, in denen der VfB zwei Tore macht, rausbringen lassen. Aber das ist der Moment. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit unserem Auftritt“, sagte Fortunen-Coach Marco Hoffmann. Dostlukspors Orhan Bayat schüttelte mit dem Kopf: „Es ist wie ein Fluch. Wir haben kein Spiel verloren und sind dennoch nicht im Endspiel. Ich bin sehr enttäuscht, denn wir haben super gespielt.“