Fortuna macht 0:3 wett, Rhenania und Dostlukspor verlieren

Trübe Stimmung: Das Team von Dostlukspor-Trainer Süleyman Olgur verlor das Heimspiel gegen Katernberg.
Trübe Stimmung: Das Team von Dostlukspor-Trainer Süleyman Olgur verlor das Heimspiel gegen Katernberg.
Foto: Michael Korte

SV Fortuna Bottrop – SC Phönix Essen 3:3 (0:1): „Wir hatten von Beginn an keine Heimspielpräsenz, waren schlecht in der Raumaufteilung, im Passspiel“, analysierte Fortunas Coach Marco Hoffmann. „Aber sofort nach dem 1:3 hat man gespürt, dass die Jungs daran glauben, dass sie das noch aufholen können.“ Das 1:0 der Gäste war ein verwandelter Foulelfmeter (6.). Die Essener traten selbstsicher auf, erhöhten nicht nur auf 3:0 per Handelfmeter, sondern scheiterten mehrfach an Fortunas Torwart Danny Große-Beck und am Aluminium.

Sven Brattig markierte das 1:3 nur eine Minute nach dem dritten SC-Treffer. Weitere zwei Zeigerumdrehungen später gelang Mark Skowronek der Anschlusstreffer, nach einem hoch in den Strafraum geschlagenen Ball aus dem Gewühl heraus. Tim Strickerschmidt verwandelte einen Strafstoß im zweiten Versuch zum 3:3-Endstand.

Dostlukspor Bottrop – DJK Katernberg 19 1:3 (0:2): Zwei Angriffe durch die Mitte brachten den Gästen ihre Torerfolge. Nach 13 Minuten traf Adem Güngör bei seinem Rettungsversuch in das eigene Tor; auch beim 0:2 ließ Dostlukspors Abwehr den Essener Angreifern zu viel Raum. Nach dem Seitenwechsel lief es für die Bottroper deutlich besser.

Das Glück des Tüchtigen stand ihnen beim Anschlusstreffer beiseite; Tuncay Gökces Tor war mehr als nur ein Hoffnungsschimmer. Von der gesteigerten Offensive der Hausherren profitierte aber nur noch die DJK Katernberg, die in der 76. Minute mit einem Konter das Spiel entschied. „Die Spieler haben alles gegeben, mehr verlangen wir nicht. Ausdrücklicher Dank an Ceyhan Karadayi, der bereits in der Zweiten gespielt hatte“, meinte Coach Süleyman Olgur.

SC Werden-Heidhausen – SV Rhenania Bottrop 3:0 (1:0): Ohne Durchschlagskraft in der Offensive, schwaches Zweikampfverhalten bei den Gegentoren – für die Rhenania gab es bei Werden-Heidhausen nichts zu holen. „Die Spieler sind total verunsichert. Da wird noch mal und noch mal gespielt, es fehlt der Mut, auf das gegnerische Tor zu schießen“, stellte Kai Wenderdel nach seinem Debüt als Cheftrainer fest. Beim 1:0 ließ Rhenanias Defensive eine Flanke von außen zu, zudem stand Werdens Nico Rüth frei im Strafraum (21.).

Auf der Gegenseite scheiterte Timo Kleer nach einer Ecke nur knapp. Dem 2:0 ging ein Foulelfmeter voraus, den SVR-Keeper Dominik Wrobel zwar parierte, doch die zweite Gelegenheit ließen sich die Essener nicht entgehen (53.). Nach einer Stunde und dem 3:0 war die Begegnung entschieden.