Favoriten überstehen die Herausforderung

Die Zeit der sportlichen Spaziergänge war am Sonntagmorgen vorüber. Nur Fortuna Bottrop qualifizierte sich mit drei Siegen fürs Halbfinale. Erst in den letzten Gruppenspielen konnten sich drei der vier Halbfinalisten durchsetzen.


Grafenwälder als Erste raus
Nicht einen Punkt konnte die Kreisliga A-Mannschaft aus Westfalen ergattern. „Wir haben uns nicht mit Ruhm bekleckert“, meinte VfL-Trainer Sven Koutcky. Jubeln durften andere. Der SV Fortuna sorgte vor allem mit dem 1:0 gegen den SV Rhenania für Begeisterung und legte damit den Grundstein für das Erreichen des Halbfinales. Auch gegen die Löwen, die durch einen ausreichend hohen Sieg im letzten Gruppenspiel für die Überraschung des Turniers hätten sorgen können, ließ der Bezirksligist nichts anbrennen. Der SV Rhenania schoss sich mit einem halben Dutzend Treffer gegen den VfL Grafenwald unter die letzten Vier.

Ebel scheidet punktlos aus

Mit dem VfB Bottrop als Titelverteidiger sowie den Teams von Dostlukspor und dem VfR Ebel waren neben dem VfB Kirchhellen als Vorjahresfinalist drei Mannschaften in Gruppe F vertreten, die auch als Turnierfavoriten gehandelt wurden. Der Landesligist machte den Auftakt und besiegte in der Neuauflage des letztjährigen Endspiels Kirchhellen mit 1:0. Ebel zeigte in den Spielen gegen Dostlukspor und Kirchhellen ungewohnte Schwächen, verlor 1:5 und 3:6 und war so bereits nach zwei Partien ausgeschieden. Da sich Dostlukspor und der VfB 2:2 trennten, folgten zwei Entscheidungsspiele: Ebel ging gegen den VfB mit 1:0 in Führung, verlor aber auch das dritte Zwischenrundenspiel noch mit 1:2 . Im direkten Duell um den Halbfinaleinzug behielt Dostlukspor gegen Kirchhellen die Oberhand; zwölf Minuten lang stand es 0:0, dann erzielte der Bezirksligist drei Tore binnen 60 Sekunden und machte den Gruppensieg klar.