Esther Doetsch lief die deutsche Damenstaffel an
23.07.2012 | 16:40 Uhr 2012-07-23T16:40:00+0200
Lausanne/Schweiz. Mit den Staffelwettbewerben gingen die Orientierungslauf-Weltmeisterschaften in Lausanne/Schweiz zu Ende. 35 männliche Dreierteams und 27 weibliche Dreierteams orientierten sich durch ein sehr grünes, mithin stark sicht- und laufbehinderndes Gelände.
Mit den Staffelwettbewerben gingen die Orientierungslauf-Weltmeisterschaften in Lausanne/Schweiz zu Ende. 35 männliche Dreierteams und 27 weibliche Dreierteams orientierten sich durch ein sehr grünes, mithin stark sicht- und laufbehinderndes Gelände.
Dabei stellte auch die deutsche Nationalmannschaft erstmals wieder eine Damenstaffel. In ihren Reihen stand Esther Doetsch von der DJK Adler 07 Bottrop auf der Startposition. Sie hatte auf der Mitteldistanz das Finale als 17. ihres sehr schnellen Vorlaufs knapp verpasst. Nun wartete sie hochmotiviert auf den Startschuss. Sie kam gut ins Rennen, hielt auf dem ersten Streckendrittel den Kontakt zur Weltspitze, bewegte sich unter den besten zwölf Läuferinnen des Feldes. Doch an der siebten Kontrolle fand sie nicht auf Anhieb ihren Gabelungsposten. So verlor sie rund eine Minute und fiel auf Rang 22 zurück. Es folgte sogar noch Rang 23, ehe sie sich kämpferisch auf Rang 21 vorschob. Sieben Minuten Rückstand auf die Spitze beim Wechsel waren jedoch ernüchternd. Ihre Staffelpartnerinnen Christiane Tröße (SV TU Ilmenau) und Sieglinde Kundisch (USV TU Dresden) machten auf den Schleifen zwei und drei weitere Plätze gut. Die deutsche Damenstaffel beendete das Rennen schließlich auf Rang 18. Als Siegerinnen liefen die Schweizerinnen durch das Ziel, gefolgt von den Schweden und Norwegen.
Auch wenn nicht alle Träume in Erfüllung gingen, ist Esther Doetsch insgesamt mit ihrer WM-Teilnahme zufrieden. „Sich mit den besten Orientierungsläuferinnen der Welt zu messen und die Begeisterung der Zuschauer zu erleben, das war schon ein tolles Erlebnis“, fasste die junge Athletin zusammen.
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