Erster Prüfstein der Vorbereitung für Bottroper Teams

Eine Impression aus dem vergangenen Jahr: VfB Bottrop (grün) gegen Barisspor.
Eine Impression aus dem vergangenen Jahr: VfB Bottrop (grün) gegen Barisspor.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Am Freitag beginnt das Turnier auf Jacobi. Zahlreiche Bottroper Teams testen acht Tage lang ihre Frühform, unter anderem auch Gastgeber BW Fuhlenbrock.

Bottrop..  Die Namen der Teilnehmer des Axa-Cups lassen auf spannende Spiele hoffen. Inwieweit es bei Favoriten und Herausforderern schon so früh in der Testphase rund läuft, bleibt abzuwarten. Hinzu kommt: Zahlreiche Klubs und Spieler reagierten während der Wechselzeit im Sommer, und die Mannschaften gehen nun mit zum Teil stark veränderten Kadern in die Vorbereitung. Die Motivation dürfte aber bei allen Beteiligten hoch sein, nur wenige konnten ihre Saisonziele erreichen, bei vielen gab es Frust statt Freude.

Parallel auf zwei Feldern

Veranstalter Blau-Weiß Fuhlenbrock kann es nur recht sein, wenn das erste Ereignis nach der recht kurzen Sommerpause viele Neugierige auf die Sportanlage Jacobi lockt. Die haben dann die Qual die Wahl, denn es wird parallel auf Kunst- und Naturrasen gespielt. Gleich am heutigen Abend (19 Uhr) gibt sich der Sieger des Vorjahres die Ehre: Adler Osterfeld, Fünfter der vergangenen Bezirksligasaison, spielt gegen die erste Mannschaft des Gastgebers. Zeitgleich wird der VfB Bottrop von den Welheimer Löwen herausgefordert. Das Kreisliga B-Team von Thomas Ochojski konnte in der Vorjahren immer wieder für Überraschungen sorgen. Warum diesmal nicht gegen den neu formierten Landesliga-Absteiger?

Am Samstag greifen dann die übrigen Teams der Gruppen A und B in das Geschehen ein, der RSV Klosterhardt und die Batenbrocker RK. Zum Trainingsauftakt des Bottroper B-Kreisligisten tummelten sich 16 neue Spieler unter der Regie von Murat Memisoglu und Michael Goldberg.

Fortuna Bottrop wird sich zunächst dem Kreisliga B-Aufsteiger Blau-Weiß Fuhlenbrock II, stellen. Auf Rheinbaben musste man nur wenige Spieler ziehen lassen, doch der Bezirksligist stockte mit neun Zugängen beträchtlich auf. „Da kommt wieder etwas Neues auf uns zu, denn wir werden Spielern irgendwann erklärten müssen, warum es nicht ganz für die Erste reicht“, meint Marco Hoffmann zu dem zu erwartenden Konkurrenzkampf in seinem Team.

Dritter im Bunde der Gruppe C ist der westfälische A-Kreisligist VfL Grafenwald, der eine eingespielte Mannschaft ins Rennen schicken kann. Trainer Sven Koutcky freut sich zudem über Zugänge aus den eigenen Vereinsreihen und über die Rückkehr einiger Langzeitverletzter.

Der SV Rhenania, Kopf der Gruppe D, wird sich nach dem Abstieg in die Kreisliga A und dem Verlust vieler Spieler neu finden müssen; mit Bedacht entschieden sich die Verantwortlichen mit Markus Nickel für einen Trainer von außerhalb. Geschäftsführer Fredi Szepetiuk versichert: „Wir werden eine schlagkräftige Mannschaft stellen.“ Barisspor und der neue Trainer Ishak Yilmaz bangen derzeit noch um die Ligazugehörigkeit, die am grünen Tisch entschieden wird. Bei den Sportfreunden 08/21 vollzog sich der Trainerwechsel nach dem Rücktritt von Matthias Pech bereits im März; Anton Martin und Hayri Yilmaz führen das Team auch in die neue Spielzeit der Kreisliga B und streben wieder ruhigere Zeit für den Klub an der Paßstraße an.

Für Winfried Junker, den Vorsitzenden von Blau-Weiß Fuhlenbrock, bietet der Axa-Cup die Vorzüge, die sich vor allem die Trainer in der Vorbereitung wünschen und erklärt damit auch die ungebrochene Beliebtheit der Traditionsveranstaltung. „Es geht über die volle Spielzeit, alle Teams haben mindestens drei Spiele innerhalb von acht Tagen und das auf Kunst- oder Naturrasen. Fußballerherz – was willst du mehr?“