Erster Ehrenpräsident des JC 66

Die Mitglieder des größten Bottroper Judovereins, des JC 66, haben auf ihrer Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand gewählt.

Dabei stand Roland Assmann, der den Bundesligaverein in seiner dreizehnjährigen Amtszeit als Präsident maßgeblich geprägt hat, nicht mehr zur Verfügung. Der JC 66 wurde unter seiner Leitung zu einem der größten und erfolgreichsten Judovereine in Nordrhein-Westfalen. Unter der Vereinsleitung von Roland Assmann erfolgte unter anderem die Anerkennung als Landesleistungsstützpunkt, und es wurde zum Beispiel das Projekt „Judo an Bottroper Grundschulen“ ins Leben gerufen. Für seine Verdienste wurde Roland Assmann wurde als erstes Mitglied des Vereins einstimmig zum Ehrenpräsidenten gewählt und bleibt so dem Judo-Club mit seiner ganzen Erfahrung erhalten.

Neuer Präsident

Bei der Neuwahl wurde Detlef Kaziur, langjähriger Vizepräsident, als Nachfolger zum Präsidenten gewählt. In seine Fußstapfen tritt ab sofort Frauen-Coach Christoph Paris. Guido Materzok wurde als Vizepräsident in seinem Amt bestätigt. Um einzelne Themenbereiche in Zukunft gezielter und ausführlicher bearbeiten zu können, wurden neben der bisherigen Vorstandsassistenz-Stelle drei weitere geschaffen. Vor allem durch steigende Mitgliederzahlen und höhere Anforderungen an Professionalität, insbesondere in den Ligen, ist dies notwendig geworden. Ab sofort verantworten die langjährigen Mitglieder Linda Kloßak, Dennis Lanfermann, Jan Tefett und Stefan Urselmann die Bereiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Sponsoring, Turnierplanung, Marketing und Eventmanagement. Christoph Paris wurde als neuer Kassierer gewählt. Die Jugendleitung übernehmen Nadine Vrchoticky und Jürgen Ehlert, der wiedergewählt wurde. Anne Buddenbrock, Cornelia Heming und Birgitt Wunsch wurden vom neuen Präsidenten für ihre langjährige Vorstandsarbeit verabschiedet. Sie standen für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung.