Ein Erfolg des Kollektivs

Der 4:0-Sieg über Preußen Gladbeck am Sonntag war der achte Sieg im zehnten Saisonspiel für Christian Gabmaier und den VfB Kirchhellen. Mit 35 erzielten Toren stellt der VfB den drittbesten Angriff der Liga, ganze vier Gegentore sind sogar Bestwert. Daraus resultiert der dritte Tabellenplatz. Im Interview zieht Gabmaier eine erste Bilanz.

Christian Gabmaier, hätten Sie im Vorfeld mit dem klaren 4:0 gegen Preußen gerechnet?

Gabmaier: Ehrlich gesagt nicht. Ich habe mit einem engeren Spiel gerechnet, unter dem Strich war der Sieg aber auch in der Höhe verdient. Abgesehen von einer kurzen Phase nach der Halbzeit, in der sich auch unser Torhüter auszeichnen konnte, hatten wir das Spiel im Griff und waren klar überlegen.

Der Sieg gegen Preußen war bereits der achte in dieser Saison. Wie ordnen Sie die bisherigen Leistungen ein?

Grundsätzlich können wir mit der Bilanz leben, die Niederlagen gegen Eintracht Erle und den SSV Buer II ärgern mich aber. Vor allem gegen Buer hatten wir zahlreiche Möglichkeiten, das Spiel zu gewinnen. Allein dreimal haben wir Aluminium getroffen. Klar war das auch mit etwas Pech gepaart, wir müssen uns aber an die eigene Nase fassen.

Drei der vier Gegentore haben Sie in diesen beiden Spielen bekommen. Ist die Defensive ihre große Stärke?

Vier Gegentore in zehn Spielen sind zunächst einmal gut. Dafür ist aber nicht nur die Defensive verantwortlich, sondern die gesamte Mannschaft. Jeder arbeitet daran, dass wir wenig Tore kassieren. Auch die Stürmer werden da mit eingespannt.

Und auch in ihrer Offensive läuft es mit schon 35 erzielten Toren wie geschmiert.

Ja, das machen die Jungs momentan richtig gut. Im Angriff haben wir die Spieler, die den Ball reinmachen.

Eine starke Defensive, ein Angriff in Torlaune. Alles wie gemacht für einen Aufstieg, oder?

In der vergangenen Saison sind wir Vierter geworden. Mein persönliches Ziel lautet deshalb, unter die ersten drei zu kommen. Eine Saison ist aber sehr lang und man weiß nie, was noch passiert. Ich mache der Mannschaft da keinen Druck. Wir müssen abwarten, wie sich alles entwickelt.

Hat die Tabelle aktuell schon Aussagekraft, oder haben Sie noch Teams auf dem Schirm, die bisher hinter ihren Möglichkeiten geblieben sind?

Ich denke, die Spitzengruppe hat sich etabliert. Der SSV Buer II hat zwar den Anschluss verpasst, wird aber den einen oder anderen Favoriten noch ärgern können. Insgesamt gibt es in dieser Liga aber eine Zwei-Klassen-Gesellschaft.

Wie lauten Ihre Ziele bis zur Winterpause?

So viele Punkte wie möglich zu holen. Auch in den Spitzenspielen gegen Beckhausen und. Erle.