Ein Blick auf die Gruppen C und D der Stadtmeisterschaft

Dem SV Fortuna (Foto) und dem VfR Ebel trauen nicht wenige Fußballfans das Erreichen der Zwischenrunde zu.
Dem SV Fortuna (Foto) und dem VfR Ebel trauen nicht wenige Fußballfans das Erreichen der Zwischenrunde zu.
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Was wir bereits wissen
Jüngst wurden die Vorrundengruppen A und B vorgestellt, nun wirft die WAZ einen Blick auf die Teams der Gruppen C und D.

Bottrop.. Jüngst wurden die Vorrundengruppen A und B vorgestellt, nun wirft die WAZ einen Blick auf die Teams der Gruppen C und D.

Gruppe C

Dem SV Fortuna und dem VfR Ebel trauen nicht wenige Fußballfans das Erreichen der Zwischenrunde zu. Die Formkurve der Fortuna zeigt nach oben. Beim Portas-Cup war recht schnell die Luft raus, doch im Halbfinale des Jürgen-Weber-Turniers ließen sich die Fortunen erst von einer fragwürdigen Schiedsrichterentscheidung aus der Spur bringen. „Bei ein, zwei Toren sah das sogar nach Hallenfußball aus“, war Marco Hoffmann zufrieden.

Der VfR Ebel erreichte vergangene Woche mit Willensstärke das Finale des Weber-Turniers. „Ich habe Tim Lanfermann gebeten, auch bei den Stadtmeisterschaften zu coachen, aber er wollte lieber nur zuschauen“, verrät „Weihnachtsurlauber“ Sebastian Stempel lachend. „Die Zwischenrunde ist unser Ziel, alles weitere wäre ein Zubrot. Davon zu sprechen, wir müssten ins Finale kommen, wäre Quatsch.“ Für Rot-Weiß Fuhlenbrock und den FC Polonia wird es schwierig, sich in der Vorrunde zu behaupten, zumal die Vierergruppe keinerlei Anlaufzeit gewährt.

Gruppe D

Dostlukspor Bottrop kann nach den Weihnachtstagen wieder aus dem Vollen schöpfen. Die Mannschaft von Tacettin Senyüz und Orhan Bayat will nach dem Vorrunden-Aus im Jürgen-Weben-Turnier an die Glanzleistungen vom eigenen Portas-Cup anknüpfen. „Wir wollen weiterkommen und schauen dann von Spiel zu Spiel“, erklärt Senyüz. Sven Koutcky, Trainer des VfL Grafenwald, übt auf seine Jungs ebenfalls keinen gesteigerten Druck aus. „Halle, das nehmen wir so mit, auch wenn ich mich über Platz drei beim Jürgen-Weber-Pokal gefreut habe. Meine Favoriten auf den Titel sind Dostlukspor, Ebel und Fortuna, der VfB Bottrop hat mich nicht so wirklich überzeugt.“

Daniele Lepori, erster Vorsitzender der Batenbrocker Ruhrpott Kicker, hofft, dass sein Team sein Potenzial abruft. „Wenn man möchte, dass Spieler auf unseren Verein aufmerksam werden, dann sollte man die Plattform Stadtmeisterschaft nutzen.“ Auch der SV 1911 Bottrop will unter der Leitung von Ralf Quabeck zum dritten Mal in Folge die Vorrunde überstehen. Viele Ausfälle sorgten für eine durchwachsene Hinrunde in Feldhausen; sollte der TSV am Sonntag noch im Rennen sein, wäre dies ein Überraschungserfolg.