Drei Sportler berichten von den Ruhr Games in Bottrop

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Drei Sportarten, drei Geschichten: Drei Sportler aus der Region berichten, wie die Ruhr Games in Bottrop bisher für sie gelaufen sind.

Bottrop..  Die Sportjugend aus ganz NRW ist auch am heutigen Samstag in Bottrop und in den Nachbarstädten bei den Ruhr Games unterwegs. Drei Sportler aus der Region berichten, wie die Wettbewerbe in Bottrop bisher für sie gelaufen sind.

Hanna Lüger

Sportart: Leichtathletik
Verein: LC Adler Bottrop
Alter: 13

An diesem Tag passt einfach alles. Die Sonne scheint, mit 12,09 Sekunden bin ich am Ende Dritte geworden und ich habe damit über die 80 m Hürden eine neue persönliche Bestleistung aufgestellt. Und: Ich laufe im Jahnstadion. Da verbringe ich ohnehin viel Zeit, seit fünf Jahren bin ich Leichtathletin, erst bei Adler 07 und jetzt beim LC Adler. Vor ungefähr drei Jahren hat sich der Hürdensprint als meine stärkste Disziplin herauskristallisiert. Da habe ich mich stets weiter verbessert. Leichtathletik ist aber auch Familiensache, meine älteren Brüder Eric und Luis sind auch beim LC Adler. Für die Ruhr Games wurde ich sogar vom Unterricht beurlaubt, um dabei sein zu können. Das macht einen schon stolz, gegen viele starke Gegner aus der Region anzutreten. Vor allem vor der tollen heimischen Kulisse.“

Nico Bergmann

Sportart: BMX
Verein:
Alter: 19

Um ganz ehrlich zu sein: Die BMX-Szene in meiner Heimatstadt Datteln ist überschaubar. Ich glaube, da gibt es nur mich. Umso mehr freue ich mich über Veranstaltungen wie die Ruhr Games. Hier treffe ich Leute, die genau so gerne wie ich auf dem BMX sitzen und Tricks darauf üben. Ich habe mir die Konkurrenz beim Aufwärmen gerade angeguckt – das sind ein paar richtig gute Jungs dabei. Aber verstecken muss ich mich nicht. Ich fahre jetzt seit fünf Jahren, damals hat mich ein Freund mit dem ,Virus’ infiziert und mich zu einem Wettbewerb in Recklinghausen mitgenommen. Fünf Stunden sitze ich seitdem auf dem Rad – am Tag. Gerade habe ich mein Abi gemacht und bis zum Beginn meiner Lehre als Industriemechaniker habe ich noch viel Zeit, die jetzt zum Trainieren nutze. Meine Chancen bei den Ruhr Games sind zwar nicht wirklich groß, aber ich werde mein Bestes geben.“

Ole Bongartz

Sportart: Basketball
Verein: BG Duisburg-West
Alter: 11

Oh Mann, unser erstes Spiel war direkt das schwerste. Ich spiele mit meinem Duisburger Verein in der Altersklasse U14 und wir bekamen es direkt mit dem WBV-Kader zu tun – der Auswahl der besten Basketballer NRWs. Wir sind größtenteils auch noch mit dem jüngeren Jahrgang gestartet. 3:60 heiß es am Ende – das war übel. Trotzdem freue ich mich, bei den Ruhr Games dabei zu sein. Basketball war schon immer meine Leidenschaft. Schon seit ich ganz klein war, gucke ich regelmäßig bei den Spielen meines Vaters zu. Seit fünf Jahren spiele ich auch selbst im Verein, bis vor Kurzem habe ich mit der U12 in der NRW-Liga gespielt. Ich bin Flügelspieler, ich werfe also von der Seite oder ziehe von dort zum Korb. Die Ruhr Games sind ein gutes Turnier mit starken Mannschaften, gegen die man sonst nicht alle Tage spielt. Ein Erlebnis sind sie daher allemal.“