Der VfB Bottrop und der SV Rhenania stehen im Halbfinale

Voller Einsatz: Der SV Rhenania Bottrop (blau-weiß) setzte sich mit 3:2 gegen die Sportfreunde 08/21 Bottrop durch.
Voller Einsatz: Der SV Rhenania Bottrop (blau-weiß) setzte sich mit 3:2 gegen die Sportfreunde 08/21 Bottrop durch.
Foto: Labus / FUNKE Foto Services
Hochspannung in Gruppe C: Fortuna Bottrop, VfL Grafenwald und Fuhlenbrock II mit Chancen zum Weiterkommen. Auch die Batenbrocker RK sind in der Gruppe B noch im Rennen.

Bottrop.. Seit Freitagabend rollt auf Jacobi der Ball, der von Blau-Weiß Fuhlenbrock ausgerichtete Axa-Cup hat seine ersten Gruppenspiele erlebt und bildet das erste fußballerische Highlight in der Saisonvorbereitung. Die ersten Halbfinalisten stehen auch schon fest: Bezirksligist VfB Bottrop und der Kreisliga-A-Klub SV Rhenania konnten jeweils beide Vorrundenspiele für sich entscheiden und so in die Runde der letzten Vier einziehen.

Den Auftakt machten am Freitagabend der VfB gegen die Welheimer Löwen (7:2) und der Oberhausener Titelverteidiger Adler Osterfeld gegen die Gastgeber von BWF (4:1). Dabei konnten die Löwen den favorisierten Bezirksligisten anfangs mächtig ärgern, als sie überraschend mit 1:0 in Führung gingen und kurz darauf bei einem Lattentreffer Pech hatten. „Wir hatten einen schwierigen Start“, gab VfB-Trainer Mevlüt Ata zu.

Am zweiten Turniertag machte es die Ata-Elf besser, der RSV Klosterhardt wurde mit 9:1 abgefertigt. Der deutliche Erfolg bescherte dem VfB den Einzug ins Semifinale. „Jetzt wird es interessant“, äußerte sich der Coach, „wir standen gegen beide Gegner in der Sieg-Pflicht und kamen dieser nach.“

Mit den beiden weiteren Samstagspartien starteten auch der SV Rhenania und der SV Fortuna ins Turnier. Während Markus Nickel beim 3:2-Sieg seiner Rhenanen gegen die Sportfreunde 08/21 sein Trainer-Debüt am Seitenrand gab, unterlagen die Fortunen überraschend der Zweitvertretung von Gastgeber Fuhlenbrock mit 2:3. Allerdings trat der Bezirksligist mit seiner Zweitreserve an.

Am Sonntag duellierten sich zunächst die Batenbrocker RK mit Osterfeld und trotzten dem Titelverteidiger ein 1:1 ab. „Ein Unterschied von zwei Spielklassen war nicht erkennbar“, zeigte sich der BRK-Vorsitzende Daniele Lepori zufrieden. Trainer Michael Goldberg pflichtete bei: „Das war ein tolles Spiel unserer Mannschaft.“ Rene Fiedler glich für die Bottroper aus, die in der Schlussphase gar auf Sieg spielten. Lohn der Mühen: Die Batenbrocker haben weiter Chancen auf den Halbfinaleinzug: Nötig ist dafür ein Erfolg mit mindestens drei Toren Differenz, ausgerechnet gegen die erste Mannschaft von Blau-Weiß Fuhlenbrock.

Mit einem 3:1-Erfolg gegen den westfälischen A-Kreisligisten VfL Grafenwald erhielt sich die Fortuna die Chancen auf ein weiteres Turnierspiel. „Eigentlich hatte ich kalkuliert, dass wir mit der Zweiten am Samstag zumindest einen Punkt holen. Umso wichtiger war es, diese Partie zu gewinnen, um die Chancen auf ein weiteres Spiel in dieser Woche zu haben“, erklärte Trainer Marco Hoffmann.

Die Grafenwälder hatten den besseren Start erwischt und gingen nach neun Minuten durch Marc Baßenhoff in Führung. In der zweiten Halbzeit drehten die Fortunen das Spiel durch die Treffer von Nico Große-Beck, Maurice Schmidt und Dominic Licata. „Schade, das Spiel hätten wir nicht aus der Hand geben müssen“, ärgerte sich VfL-Coach Sven Koutcky.

Doch die Wöller, wie auch Fuhlenbrocks Reserve, haben es am Dienstag selbst in der Hand, sich für das Halbfinale zu qualifizieren. Allerdings braucht der VfL einen Sieg mit drei Toren Unterschied. Geht es knapper aus, wäre Fortuna der lachende Dritte.

Mit dem deutlichen 10:1 gegen den zukünftigen Ligakonkurrenten Barisspor beschloss die Rhenania den Sonntag. Schon nach 45 Minuten führte die neuformierte Mannschaft mit 6:0 gegen den Klub aus Welheim. Nickel blickte zufrieden auf die Spiele seines Teams. „Ich habe den Spielern gesagt, sie sollen es als Trainingseinheit und nicht als Wettbewerbsspiel sehen. Und das machte nach einer Woche harter Trainingsarbeit schon einen guten Eindruck. Es ging mir auch darum, nicht zu viel Hektik und Druck reinzubringen. Das kann leicht passieren in einer neuen Mannschaft, wo sich jeder präsentieren will.“

EURE FAVORITEN IN DIESER STUNDE