Der SV Vonderort erhält eine zweite Chance

Blau-Weiß Fuhlenbrock (blau) und der SV 1911 lassen die Saison mit Heimspielen ausklingen.
Blau-Weiß Fuhlenbrock (blau) und der SV 1911 lassen die Saison mit Heimspielen ausklingen.
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Was wir bereits wissen
Durch eine Spruchkammerentscheidung darf der SV Vonderort im Abstiegskampf noch einmal hoffen. Das Problem: Beim Tabellenführer muss ein Sieg her.

Bottrop..  Durch eine Spruchkammerentscheidung verliert Schwarz-Weiß Alstaden II drei Punkte, wodurch der SV Vonderort im Tabellenkeller doch noch einmal hoffen darf. Voraussetzung: Der SVV siegt beim Tabellenführer.

Gruppe 1

SF 08/21 Bottrop – Fortuna Bottrop II (So., 15 Uhr): Mit einer ordentlichen Leistung im Derby wollen sich beide Teams aus der Spielzeit 2014/2015 verabschieden. Die Sportfreunde verloren zuletzt erstmals unter der Regie von Hayri Yilmaz und Anton Martin und verspielten so den anvisierten fünften Tabellenplatz. Die Gäste haben ihr Saisonziel dagegen erreicht. Ihnen ist der einstellige Tabellenplatz nicht mehr zu nehmen. Im Hinspiel siegten die 08/21er mit 4:1.

Rhenania Bottrop III – SF Königshardt II (So., 13 Uhr): Zum Saisonausklang erwartet die Rhenanen eine undankbare Aufgabe auf heimischer Anlage. Die Gäste aus Königshardt stellen die beste Offensive der Liga (183 Tore) und greifen nach dem letzten Strohhalm im Rennen um den Aufstieg.

Gruppe 2

SF 08/21 Bottrop II – Fortuna Bottrop II (So., 13 Uhr): Die Fortunen haben ihr Saisonziel verpasst, denn eigentlich wollten sie in der Endabrechnung zumindest den fünften Platz erreichen. „Wir werden natürlich nicht mit übertriebenem Ehrgeiz in die Partie gehen, aber wir wollen die Saison mit einem Erfolgserlebnis ausklingen lassen“, sagt Fortunen-Trainer Sascha Bialas. Die Gastgeber wollen sich derweil noch einmal ordentlich verkaufen, ehe sie im kommenden Jahr wieder in der Kreisliga C auf Punktejagd gehen.

TB Oberhausen II – SV Vonderort (So., 13 Uhr): Der Abstieg des SV Vonderort war bereits besiegelt, doch seit Freitagmittag schöpfen die Wienberg-Löwen doch noch einmal ein Fünkchen Hoffnung. Wie der Fußballkreis bekannt gab, wurden der Zweitvertretung von Schwarz-Weiß Alstaden die drei Punkte aus dem Spiel gegen den VfR 08 Oberhausen III (2:0) abgezogen, weil gleich vier Spieler zum Einsatz kamen, die nicht spielberechtigt waren. Dadurch beträgt der Rückstand der Vonderorter auf Alstaden nur noch zwei Punkte. Um aber diese unverhoffte zweite Chance zu nutzen, müssen die Bottroper beim designierten Meister TB Oberhausen zwingend siegen.

SV 1911 Bottrop – TuS Buschhausen (So., 15 Uhr): Am Samstagabend feiert 1911-Akteur Christoph Busch seinen 30. Geburtstag, am Mittwoch geht es geschlossen auf Abschlussfahrt nach Spanien. „Der Fokus liegt nicht mehr so ganz auf dem Spiel, die Jungs sollen auf dem Platz noch einmal Spaß haben“, hofft 1911-Coach Ralf Quabeck auf ein versöhnliches Ende einer verkorksten Rückrunde.

Welheimer Löwen – VfB Bottrop II (So., 15 Uhr): In Welheim kommt es zum Abschluss zum Derby, wenn das Team aus dem Jahnstadion zu Gast ist. „Wir wollen noch mal alles reinwerfen“, betont Löwen-Trainer Thomas Ochojski, der erstmals auch auf die Dienste von Cenk Taskin setzen kann, der es nach vier Jahren Pause wissen will und in der kommenden Saison den Part des spielenden Co-Trainers bei den Löwen einnimmt.

BW Fuhlenbrock – SW Alstaden II (So., 15 Uhr): Für BWF-Trainer André Hülsmann ist es das letzte Spiel an der Seitenlinie. Er wird zur kommenden Saison von Uwe Delfs abgelöst, der sich auf eine eingespielte Mannschaft freuen kann, denn nach der Winterpause ließen die Blau-Weißen nur noch zwei Punkte liegen. „Die Jungs haben sich super präsentiert. Jetzt hoffe ich, dass sich der Vorstand um die Spieler bemüht, damit die Mannschaft zusammenbleibt. Wenn dann noch an ein paar Rädchen gedreht wird, steht einem baldigen Aufstieg sicherlich nichts im Wege“, äußert sich Hülsmann vor dem Duell gegen Alstaden.

Rhenania Bottrop II – Batenbrocker RK (So., 15 Uhr): Das abschließende Duell hat nochmals an Brisanz gewonnen, nachdem bekannt wurde, dass gleich neun Akteure zur kommenden Saison vom Blankenfeld in den Volkspark Batenbrock wechseln. „Wir werden alles zusammenkratzen, was laufen kann, um zu gewinnen“, kündigt SVR-Trainer Rüdiger Reineke an.