„Der Gewinn von Satz zwei war doppelt wichtig“

1 Herr Surzyn, vor dem Herren-A-Finale der Tischtennis-Stadtmeisterschaft am Sonntag waren sich viele Zuschauer auf der Tribüne der Dieter-Renz-Halle sicher: Das Spiel gegen Marcel Eckmann vom VfB Kirchhellen würden Sie schnell gewinnen. So einfach war der 3:1-Sieg dann aber doch nicht, oder?

Nein, es war ein zähes Spiel. Marcel hat gut mitgehalten und mich richtig unter Druck gesetzt.

2 Sie verloren den ersten Satz 10:12 und lagen im zweiten 2:6 hinten. Hat die anschließende Aufholjagd mit dem 1:1-Satzausgleich den Ausschlag zum Sieg gegeben?

Ganz sicher. Das war auch für mich entscheidend, denn es ist richtig schwer, einen 0:2-Satzrückstand aufzuholen. Auf der anderen Seite sorgt eine solche Aufholjagd mit dem 13:11-Satzgewinn natürlich auch für Druck und Frust beim Gegner. Der zweite Durchgang war also gleich doppelt wichtig und damit der Knackpunkt der Partie.

3 Sie spielen in der Regionalliga beim SC Buschhausen in Oberhausen. Ihr einstiger Teamkamerad Thorsten Hoffmann ist bereits zum TSSV Bottrop zurückgekehrt und jüngst mit dem Team ungeschlagen in die Oberliga aufgestiegen. Wann kommen Sie zurück zu Ihrem Heimatverein?

Nächste Saison werde ich weiter in der Regionalliga für Buschhausen spielen. Dass ich aber irgendwann zurück zum TSSV komme, wird sich nicht verhindern lassen (lacht). Darauf wird es künftig hinauslaufen.