Der BC Fuhlenbrock geht unter die Kleingärtner

Die Spieler des BC Fuhlenbrock vor ihrem neuen Zuhause:Josef Richter, Stefan Siegburg, Heiko Wolter, Ralf Lenz, Uwe Schmidt (v.l.).
Die Spieler des BC Fuhlenbrock vor ihrem neuen Zuhause:Josef Richter, Stefan Siegburg, Heiko Wolter, Ralf Lenz, Uwe Schmidt (v.l.).
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Das Queue bleibt allerdings das Hauptwerkzeug des Zweitligaklubs, auch wenn der Verein nun in der Kleingartenanlage Nappenfeld heimisch wird.

Bottrop..  Ihre Nachbarn werden weiter den Rasen mähen und dem Unkraut zu Leibe rücken. Die Spieler des BC Fuhlenbrock verzichten allerdings auf Harke, Spaten und Schubkarre. Das Queue bleibt ihr Werkzeug, denn auch wenn die Spieler der BCF nun in die Kleingartenanlage Nappenfeld gezogen sind, bleiben sie bei ihrer ursprünglichen Passion. Dem anspruchsvollen Spiel auf dem blaubetuchten Tisch mit den drei farbigen Bällen, die mit mehreren Bandenberührungen aufeinandertreffen müssen.

Noch sind nicht alle der vier Tische vor Ort, die Renovierung der Räumlichkeiten läuft noch auf Hochtouren. Ende Januar sollen die ersten Ligaspiele in der neuen Heimat steigen.

2009 gegründete sich der Verein, der seine Heimspiele stets im Pfarrheim der Heilig-Kreuz-Kirche in der Innenstadt ausrichtete. Doch die ist nun eine Kulturkirche, die durch zahlreiche Veranstaltungen einen erhöhten Raumbedarf hat. Dass der Pachtvertrag der Billardasse nicht verlängert werden würde, stand daher schon länger fest. „Zwei Monate haben wir intensiv gesucht und sind dann endlich fündig geworden“, sagt der BC-Vorsitzende Heiko Wolter.

Freude über die neuen Nachbarn herrscht aber auch in der Kleingartenanlage selbst. Denn neben den Billardräumen hat der Verein auch die frischrenovierte Gaststätte des Kleingartenvereins gepachtet und wiedereröffnet. Die Gärtner haben damit endlich wieder eine gemeinsame Anlaufstelle, in der am Wochenende auch die Fußballbundesliga und Spiele der Champions League geschaut werden können. „Den Poolbillardtisch der Gaststätte haben wir auch noch“, sagt Wolter. „Anfänger müssen also nicht gleich an die Dreibandtische.“