Das Bottroper Judo-Grundschulprojekt wird fortgesetzt

Trainer Sven Helbing (l.) freut sich über die Fortsetzung des Projekts mit Peter Efing von der Ele (hinten, 2. v.l.) und OB Bernd Tischler (hinten, 2.v.r.).
Trainer Sven Helbing (l.) freut sich über die Fortsetzung des Projekts mit Peter Efing von der Ele (hinten, 2. v.l.) und OB Bernd Tischler (hinten, 2.v.r.).
Foto: Funke Foto Services
Fortsetzung bis 2017 beschlossen. An den bisher 14 Projektschulen nahmen mehr als 2500 Schüler am Training teil. Auch Inklusion soll Thema sein.

Bottrop..  Das Bottroper Vorzeigeprojekt „Werte, Schule, Judo“ geht in die Verlängerung. Nach fünf Jahren hat es grünes Licht für eine Fortsetzung bekommen. Eine entsprechende Verlängerung des Kooperationsvertrages haben die Stadt Bottrop und die Emscher Lippe Energie GmbH (Ele) gestern unterzeichnet. Damit wird Judolehrer Sven Helbing nach den Sommerferien seine Arbeit mit Kindern in den Grundschulen fortsetzen können.

Mit der Rheinbabenschule wird dann bald die 15. Grundschule auf die Matten geschickt. Mit den Schülern werden nicht nur Judo-Techniken geübt, sondern auch die Grundwerte des Sports wie Fairness, Respekt, Ehrlichkeit und Hilfsbereitschaft besprochen. Der Vertrag zwischen der Ele und der Stadt läuft nun bis Mitte 2017.

„Wir freuen uns über die Fortführung dieses Modellprojekts“, sagte Oberbürgermeister Bernd Tischler. „Aus den Schulen und von Seiten der Eltern bekommen wir positive Rückmeldungen. Das Projekt fördert den Sport und hat eine positive pädagogische Wirkung.“

Als Partner im Boot ist neben der Ele und der Stadt auch der JC 66. Teammanager Volker Tapper hatte vor fünf Jahren die Grundidee. Für die Betreuung der Grundschüler hatte die Stadt Bottrop mit Unterstützung des Sponsors Ele im Jahr 2010 eine neue Stelle geschaffen und mit Sven Helbing einen ebenso erfahrenen wie erfolgreichen Trainer verpflichtet.

Seitdem ist viel passiert. So hat Volker Tapper zum Beispiel ein Schulbuch eigens für das Judoprojekt geschrieben, in dem der kleine Löwe Leo Geschichten erlebt. An den bisher 14 Projekt-Grundschulen nahmen mehr als 2500 Schüler am Training teil. Auch das Thema Inklusion soll in Zukunft in den Fokus des Judo-Trainings gerückt werden.

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