Daniel Späth ist zurück beim VfB Bottrop

Daniel Späth ist zurück beim VfB Bottrop.
Daniel Späth ist zurück beim VfB Bottrop.
Foto: Winfried Labus/WAZ-FotoPool
Was wir bereits wissen
Drei Fragen an: Daniel Späth ist zurück beim VfB Bottrop und will mit dem Ata-Team den Klassenerhalt schaffen. Späth: „Den VfB sollte man nicht abschreiben!“

1 Herr Späth, eineinhalb Jahre nach Ihrem Abgang zum Ligakonkurrenten Schonnebeck kehren Sie zum VfB Bottrop zurück. Was war ausschlaggebend für diesen Wechsel?

Ich habe während meiner Zeit in Essen gute Erfahrungen machen dürfen, Schonnebeck ist ein toller Verein. In der jüngeren Vergangenheit konnte ich der Mannschaft wegen anhaltender Kniebeschwerden aber nicht mehr weiterhelfen. Ich fühle mich jetzt aber wieder ganz gut und möchte mich noch einmal auf dem Platz versuchen, und zwar beim VfB. Ich hatte hier vor meiner Zeit in Schonnebeck tolle Jahre und dem Verein und Mevlüt Ata viel zu verdanken.

2 Welche persönlichen Ziele setzen Sie sich für die verbleibenden 13 Ligapartien?

Zunächst gilt für mich, nach einer längeren Verletzungspause wieder auf ein gewisses Leistungslevel zurückzufinden. Ich hoffe darauf, die Vorbereitung ohne Probleme mitmachen zu können. Natürlich will ich der Mannschaft dann auch in der Meisterschaft weiterhelfen.

3 Ihre Rückkehr hat im Lager des VfB Euphorie entfacht und frischen Mut gebracht. Ist mit der Mannschaft im Kampf um den Klassenerhalt noch zu rechnen?

Uns darf man noch lange nicht abschreiben, davon bin ich fest überzeugt. Mit Mevlüt Ata haben wir einen sehr guten und erfahrenen Trainer, der schon einige Male bewiesen hat, dass er Lösungen präsentieren kann. Auch von meinen Mitspielern bin ich absolut überzeugt, die Mannschaft hat definitiv genug Potenzial, um sich in der Landesliga zu halten. Alles, was jetzt noch passen muss, sind die Ergebnisse.

Neue Gesichter im VfB-Training

Der VfB Bottrop nimmt in der Fußball-Landesliga den Kampf um den Klassenerhalt an, am Montagabend bat Trainer Mevlüt Ata seine Mannschaft bei eisigen Temperaturen zu einer ersten Trainingseinheit. In den Reihen des Landesligisten fanden sich zwei neue Gesichter wieder: Daniel Späth, ehemaliger VfB-Kapitän und absoluter Leistungsträger, kehrt von der Spvg. Schonnebeck zurück und verstärkt die Ata-Elf zur Rückrunde. Auch Serdar Dedemen, Zugang vom Bezirksligisten FC Kettwig, nahm erstmalig am Training seines neuen Teams teil. Am gestrigen Dienstagabend fanden sich weitere Spieler zum Probetraining auf dem Platz ein, weitere Verpflichtungen werden derzeit angestrebt.

Ein weiterer ehemaliger VfB-Akteur, Marc Assoko Grobri, hat nach sechs Monaten einen neuen Verein gefunden. Der Mittelfeldspieler hat sich wieder seinem Ex-Verein Vogelheimer SV angeschlossen und wird diesen im Abstiegskampf in der Landesliga unterstützen.