BW Fuhlenbrock hegt noch Aufstiegshoffnungen

Blau-Weiß Fuhlenbrock (weiße Trikots) hat trotz der acht Punkte Rückstand auf Tabellenführer SV 1911 die Aufstiegshoffnungen noch nicht aufgegeben.
Blau-Weiß Fuhlenbrock (weiße Trikots) hat trotz der acht Punkte Rückstand auf Tabellenführer SV 1911 die Aufstiegshoffnungen noch nicht aufgegeben.
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Was wir bereits wissen
Acht Punkte Rückstand hat Blau-Weiß Fuhlenbrock auf den Tabellenführer SV 1911 Bottrop. Auch im dritten Jahr unter Trainer André Hülsmann scheinen sich die Aufstiegshoffnungen nicht zu bewahrheiten. Doch aufgeben wollen die Blau-Weißen nicht.

Bottrop..  Acht Punkte Rückstand hat Blau-Weiß Fuhlenbrock auf den Tabellenführer SV 1911 Bottrop. Auch im dritten Jahr unter Trainer André Hülsmann scheinen sich die Aufstiegshoffnungen nicht zu bewahrheiten. Doch aufgeben wollen die Blau-Weißen nicht.

Eine Durststrecke im September mit fünf Spielen ohne Sieg und die vermeidbaren Niederlagen gegen Fortuna Bottrop II (0:1) und den RSV Klosterhardt (1:2) kurz vor der Winterpause brachte die Fuhlenbrocker ins Hintertreffen. Dass sie allerdings mit den Besten der Liga mithalten können, bewiesen sie beim 4:1-Erfolg über den Tabellenführer SV 1911. Trainer André Hülsmann weiß, worauf es in der Rückserie ankommt: „Wir wollen gucken, was noch möglich ist, aber uns ist klar, dass wir uns keine Ausrutscher mehr erlauben dürfen.“

Erschwert wird eine mögliche Aufholjagd allerdings durch die Abgänge von Cem und Bekir Karakullukcu. Obendrein galt es im Januar, die Torhüterposition neu zu besetzen. Nach der überraschenden Abmeldung des etatmäßigen Keepers Dennis Kaspar, der sich verletzungsbedingt vom Spiel- und Trainingsbetrieb zurückzog, stand mit Timo Zimmermann nur noch ein etatmäßiger Keeper zur Verfügung. „Er hatte gegen die Elfer eine Sternstunde, aber ich wollte gerne mit zwei Torhütern planen“, sagt André Hülsmann, der in Milan Blagojevic adäquaten Ersatz fand. Der 22-Jährige hütete bis zu seiner Ablösung durch Ridvan Istek im Herbst 2014 das Tor beim Bezirksligisten Dostlukspor Bottrop.

Mit Dominik Waldbauer (TuS Harpen) und Semir Sadzak (TuS Holsterhausen) verstärken zudem zwei alte Bekannte des Trainers die Blau-Weißen in der zweiten Saisonhälfte. „Die Beiden bringen uns sicher weiter“, ist Hülsmann von der Qualität der Neuzugänge überzeugt. Außerdem kehren die Langzeitverletzten Marcel Leszijnski, Dominik Teschke und Lars Tessmer in den Kader zurück. Mit ihnen soll das schier Unmögliche doch noch möglich gemacht werden. Die Marschroute gibt der Trainer vor: „Das wird ein harter Kampf, aber wir müssen uns voll reinhauen.“

Zumindest die ersten Testspiele machen Mut. Barisspor Bottrop wurde mit 6:2 in die Schranken gewiesen. Bei der 1:3-Niederlage gegen SG Altenessen II (Kreisliga A) verhinderte nur eine mangelhafte Chancenverwertung einen Erfolg. Die erste Bewährungsprobe folgt am 1. März, wenn es gegen die personell verstärkten Vonderorter darum geht, den Heimvorteil in den ersten Dreier nach der Winterpause umzuwandeln.

Testspiele: 15.02. VfR Ebel (H), 17.02. Sterkrade-Nord II (H), 22.02. SV Ginderich (H)