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Interview

Brauchen auch

22.05.2012 | 18:00 Uhr
Brauchen auch
Kein Team mehr: Es-Trainer Hartwig Jondral (l.) und Vereinsmanager Peter Raabe.

Beim Fußball-A-Ligisten SV Vonderort herrschte zuletzt reichlich Unruhe. Mittlerweile ist Trainer Hartwig Jondral nicht mehr dabei. Über die jüngste Entwicklung äußerte sich Vereinsmanager Peter Raabe im Interview mit Klaus Offergeld.

1 Beim SV Vonderort, der in der Kreisliga A gegen den Abstieg kämpft, haben sich in letzter Zeit die Ereignisse überschlagen. Der Trainer ist weg, einige Spieler auch. Was ist passiert?

Moment, immer der Reihe nach. Hartwig Jondral, unser bisheriger Trainer, hat bereits im April zum 30. Juni gekündigt. Ich habe ihn nun beurlaubt und Stefan Zbocna gebeten, den Posten bis Saisonende zu übernehmen. Zur neuen Saison wird Klaus Lehberg unser neuer Trainer.

2 Zuletzt wollten auch Teile der Mannschaft nicht mehr für den SV Vonderort spielen. Wie ist das zu erklären?

Es stimmt, zehn Spieler wollten nicht mehr für uns spielen und den Verein verlassen. Aber so einfach geht das ja auch nicht. Okay, sie spielen nicht mehr. Aber dafür haben wir auch einige neue Spieler im Kader, etwa aus den Alten Herren und auch aus der Jugend. Das sind immerhin fünf, und so wie die Mannschaft sich letzten Sonntag verkauft hat, war das in Ordnung.

3 Wie konnte das alles passieren. Beim SV Vonderort herrschte noch nach der Winterpause optimistische Stimmung, und Sie als Alter Hase im Geschäft haben die Dinge doch immer im Griff?

Ich habe im letzten Jahr wohl gedacht, dass wir in allen Belangen gut aufgestellt sind. Aber da habe ich mich wohl geirrt. Jetzt nehme ich die Dinge wieder selbst in die Hand und hoffe, dass wir den Klassenerhalt schaffen. Aber dazu brauchen wir auch etwas Glück.



Kommentare
23.05.2012
08:14
Wo ist das Problem?
von bkb2001 | #1

Um mit den Worten der WAZ von heute zu sprechen:
"Er war nicht Teil der Lösung. Er war Teil des Problems".

Nur scheint diese Erkenntnis in Vonderort noch nicht angekommen zu sein.

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