Bottroper Gregorschüler haben viel gelernt

In zehn Wochen haben die Gregorschüler einiges gelernt.
In zehn Wochen haben die Gregorschüler einiges gelernt.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Zum Abschluss des städtischen Schulprojekts gibt es ein großes Turnier. Zweimal füllten die Schüler, Eltern und Lehrer der Gregorschule das Judodojo der Dieter-Renz-Halle.

Bottrop..  Mit dem Wiederbeginn des Schulalltags nach den Winterferien freut sich die Droste-Hülshoff-Schule auf den Start des städtischen Judoprojekts in Kooperation mit dem JC 66. Zuvor feierte die Gregorschule den Abschluss mit einem Judoturnier.

Zweimal füllten die Schüler, Eltern und Lehrer der Gregorschule das Judodojo der Dieter-Renz-Halle. Der JC 66 Bottrop hatte alle Hände voll zu tun und bot den weit über 100 Kindern ein gelungenes Abschlussturnier. Den Sportlichen Leiter Sven Helbing erfüllte das Judowissen der Schüler mit Stolz. In zehn Wochen hatten die Kinder neben einigen Judotechniken auch die zehn Judowerte des Deutschen Judobundes erlernt. „Es ist nicht gerade selbstverständlich, sich nach so kurzer Zeit einer solchen Herausforderung zu stellen. Sich einem echten Gegner vor so vielen Zuschauern gegenüber zu sehen, erfordert Mut“, so Helbing. Diesen Mut brachten die kleinen Judoka mit vollem Einsatz und Freude auf die Tatami. Einige Kinder konnten dies bereits mit dem gelb-weißen Gürtel tun, denn sie hatten das Angebot genutzt, während der Projektwochen eine sogenannte Kyu-Prüfung zu absolvieren und damit einen ersten Erfolg zu feiern.

Projektinitiator Volker Tapper war auch dieses Mal wieder Gast der Veranstaltung, jedoch in Doppelfunktion. Als Projektleiter und Vater, denn mit Bjarne und Swantje kämpften auch seine Kinder um einen Punkt für ihre Mannschaft. „Nun kann man als Elternteil hautnah mitverfolgen, wie das Projekt zu Hause ankommt“, sieht Tapper die Projektentwicklung positiv.

Denn nicht nur die Judotechniken, sondern vor allem die Wertevermittlung liegt den Verantwortlichen am Herzen. Dass die zu vermittelnden Wertevorstellungen wichtig und im Einklang mit den vom Bildungsministerium geforderten Lehrinhalten sind, bewies erst kürzlich eine fertiggestellte Bachelorarbeit, die dem Bottroper Projekt als wissenschaftliches Feedback dient. „Schön, auch aus wissenschaftlicher Sicht zu sehen, dass wir gute und wertvolle Arbeit leisten“, freute sich Tapper.