Bottroper Adler laden zum Glück-Auf-Radsportfest

Die Radsportler der DJK Adler 07 starten am Sonntag ab 8 Uhr auf dem Gelände der
Die Radsportler der DJK Adler 07 starten am Sonntag ab 8 Uhr auf dem Gelände der
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Die Fahrer der DJK Adler 07 laden zum „Glück-Auf-Radsportfest“. Wahl der individuellen Belastung ist möglich. Start ist auf Prosper-Haniel.

Bottrop..  Die Worte „Glück Auf“ bilden wohl eine der gängigsten Begrüßungen im Ruhrgebiet. Auch in Bottrop, ist hier mit Prosper Haniel doch eines der letzten noch aktiven Bergwerke in NRW beheimatet. „Glück Auf“ heißt es auch bei der Radabteilung von Adler 07. Das große „Glück-Auf-Radsportfest“ beginnt am morgigen Sonntag. Start aller Touren ist zwischen 8 und 10 Uhr ist das Prosper Haniel (Fernewaldstraße/Birkhahnweg).

Die Strecken der RTFs sind ausgeschildert und führen vom Ruhrgebiet zum Rhein weiter über die Lippe bis zur niederländischen Grenze und zurück. „Von Prosper aus geht es durch eine Landschaft, die stark vom Bergbau geprägt ist. Viele kleine Hügel und die Halden sind Hinterlassenschaften des Bergbaus. Hinter der Lippe ist die Landschaft durch die Eiszeit geprägt und wird heute landwirtschaftlich genutzt. Der Strukturwandel unserer Heimat wird erlebbar gemacht“, sagt Adler- Abteilungsleiter Frank Vatter.

Spaß abseits der Straße

Im Mittelpunkt steht das Radtourenfahren (RTF). Es handelt sich dabei um die bekannteste und am meisten verbreitete Veranstaltungsform des Radsports. Beim Radtourenfahren steht das Sportliche Radfahren im Vordergrund. Gefahren werden kann allein oder in der Gruppe. Da es bei Radtourenfahrten keine Zeitnahme gibt und mehrere Streckenlängen zur Wahl stehen, ist eine individuelle Wahl der Streckenlänge und der Belastung möglich. Adler bietet vier RTF-Strecken über 151, 117, 76 und 45 Kilometer an. Der Rahmen der RTF kann unterwegs gewählt werden, Teile der Strecke sind auch über unbefestigte Wege zurück zu legen. Hinzu kommen vier CRTFs über 121, 80 und 48 Kilometer. Die CRTF verläuft parallel zur RTF und bietet jedem Teilnehmer die Möglichkeit, bei bis zu acht Sektoren den Verlauf abwechslungsreicher zu gestalten. So geht es mal über einen Waldweg oder auf dem Rheindeich und dem Leinpfad am Kanal entlang. Die Wege der Sektoren sind nicht immer asphaltiert. „Der Tipp an die Teilnehmer: 25 mm aufziehen“, sagt Vatter.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, eine CTF zu fahren – über 100, 50 oder 40 Kilometer. „Das aber nur mit GPS“, erklären die Organisatoren um Frank Vatter. Hier geht es über die Halde Haniel und durch die Wälder von Bottrop. Der Straßenanteil ist bei der 40-Kilometer- und der 55-Kilometer-Runde sehr gering. „Über 90 Prozent der Strecke führen durch Wald und Flur. Die lange Strecke führt bis in die Üftermark nach Dorsten“, so Vatter. „Es werden bestimmt einige Fahrer bereit sein, auch Leute mit auf die Tour zu nehmen, die kein GPS haben. Das fördert dann die Gemeinschaft der Fahrer untereinander.“

Neu ist das Angebot CRTF für Cross- Trecking und Tourenfahrer (das „C“ steht für Classic). Die Touren verlaufen gemeinsam mit der RTF oder parallel dazu auf gut ausgebauten Wegen, die aber mit Reifen unter 25 Millimetern nur schwer befahrbar sind. Es gibt eine Weg über den Rheindeich oder es geht vorbei am Grab des Einsamen Soldaten oder über Kopfsteinpflaster. „Zur Teilnehmer-Betreuung bei allen Touren gehören Kaffee, Kuchen und Würstchen an Start und Ziel. An den Kontrollstellen werden Wasser, Tee, Obst, Waffeln und Brot gereicht. Ein Servicewagen hilft bei Pannen“, erklärt Vater. Na dann: Glück Auf!