Bezirksligaderby an der Beckstraße

Der SV Fortuna Bottrop (l. Sebastian Schumann) ist am Sonntag im Bezirksligaderby bei Dostlukspor Bottrop zu Gast.
Der SV Fortuna Bottrop (l. Sebastian Schumann) ist am Sonntag im Bezirksligaderby bei Dostlukspor Bottrop zu Gast.
Foto: Labus / FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Ausgerechnet der SV Rhenania Bottrop punktete am vergangenen Wochenende gegen den Trend und nimmt gut gelaunt Anlauf vor der hohen Hürde bei Essen-West. Die Stimmungslage vor dem Derby an der Beckstraße ist dagegen bei beiden Klubs eher grimmig-entschlossen.

Bottrop..  Ausgerechnet der SV Rhenania Bottrop punktete am vergangenen Wochenende gegen den Trend und nimmt gut gelaunt Anlauf vor der hohen Hürde bei Essen-West. Die Stimmungslage vor dem Derby an der Beckstraße ist dagegen bei beiden Klubs eher grimmig-entschlossen.


Dostlukspor Bottrop - SV Fortuna Bottrop. Fünf Spiele ohne Sieg, nur einen Punkt von 15 möglichen geholt, dazu kommt die ernüchternde Erkenntnis, dass die eigene Leistung die Ursache für diese Durststrecke ist: Auf Rheinbaben verschließt man die Augen vor diesen Fakten nicht. „Von dieser Krise ist bei unserer Arbeit in der Woche aber nichts zu spüren“, erklärt Marco Hoffmann. „Es sind die Spiele und Ergebnisse, die dann nicht stimmen.“ Und die seit einer gefühlten Ewigkeit dafür sorgen, dass die Fortuna noch nicht den Haken hinter das Saisonziel Klassenerhalt gemacht hat. Das soll nun durch einen Sieg beim Ortsnachbarn geschehen. „Dabei stören die Ergebnisse von Dostluskspor, diese hohen Niederlagen der letzten Wochen, in der Vorbereitung auf das Spiel schon gewaltig. Die Spieler tun gut daran, sich daran zu erinnern, dass Dostlukspor viele Jahre immer siegreich gegen uns war“, meint Hoffmann, der auf seinen verletzten Keeper Danny Große-Beck (Knie) verzichten muss.

Ungleich größer sind die Personalprobleme für den Tabellendreizehnten Dostlukspor. Zwar hat Süleyman Olgur, der sich im Pokalhalbfinale selbst einwechseln musste, wieder alle Mann an Bord, doch mit seinem Kader kann er keine großen Sprünge machen. „Wir müssen alles daran setzen, dass wir nicht die Hucke vollkriegen“, will sich Olgur mit seinem Team möglichst glimpflich aus der Affäre ziehen.


TuS Essen-West - SV Rhenania Bottrop. Wale Afees Arogundade, der im Winter vom Blankenfeld zum Ligakonkurrenten wechselte, als Jugendtrainer jedoch bei den Rhenanen aktiv ist, musste sich in den vergangenen Tagen schon einige Sprüche anhören. „Ich habe ihm gesagt: Ihr braucht die drei Punkte, wir aber auch“, verrät Wenderdel. „Es wird wieder gelacht in der Mannschaft und im Verein.“ Der Heimsieg gegen Altenessen habe für die Stimmung ein Übriges getan. „Es steckt noch Leben in der Mannschaft.“

Arthur Wcislo, David Overfeld und Robin Göbler fehlen urlaubsbedingt, Ümit Karadayi kehrt zur Dritten zurück. Samuel Kahnert hat sich eine Knieverletzung zugezogen. Sein Einsatz erscheint unwahrscheinlich.