Beginn des Traditionsturniers beim TV Blau-Weiß Bottrop

TV Blau-Weiß-Sportwart Bernd Hillebrand und Wiebke Hamel freuen sich auf ein spannendes Turnier.
TV Blau-Weiß-Sportwart Bernd Hillebrand und Wiebke Hamel freuen sich auf ein spannendes Turnier.
Foto: TVBW
Was wir bereits wissen
Beim TV Blau-Weiß Bottrop erfolgt am Mittwoch der Startschuss zum Turnier um den Wilczok-Pokal. Die Anzahl der Meldungen ging im Vorfeld leicht zurück.

Bottrop..  Beim TV Blau-Weiß Bottrop erfolgt am heutigen Mittwoch der Startschuss zum Traditionsturnier um den Wilczok-Pokal. Mit 103 Meldungen bewegen sich die Teilnehmerzahlen allerdings unter dem Niveau von vor zwei Jahren. Dennoch verspricht die Auslosung hochklassiges Tennis

Waldhöfer favorisiert

Im Herrenfeld ist Titelverteidiger Jan Möller (TC Waldhof) topgesetzt und dürfte auf dem Weg zur Titelverteidigung die größte Konkurrenz aus dem eigenen Lager erhalten. Für Teamkollege Christian Schmitke war der Wilczok-Pokal stets ein gutes Pflaster. Chancen dürften sich zudem Stadtmeister Frank Zwickl jr. (TV Blau-Weiß) und Vize-Bezirksmeister Leonard Krichel (TC Eigen-Stadtwald) ausrechnen.

Die Damenkonkurrenz wird von der erfahrenen Sylke Steede (VfL Grafenwald) angeführt, deren erster Triumph beim Wilczok-Pokal bereits 31 Jahre zurückliegt. Die Konkurrenz kommt vornehmlich aus dem Kreis des Gastgebers, der nahezu seine komplette Verbandsligatruppe in das Turnier schickt. Wiebke Hamel, Julia Lazareck, Chantal Mikolajczak und die Youngster Leonie Schuknecht und Paulina Loipfinger machen Jagd auf die erfahrene Titelverteidigerin. Weil weder bei den Damen 30, noch bei den Damen 40 genügend Meldungen eingingen, finden sich auch Birgit Rebbelmund und Maren Loipfinger in der offenen Klasse wieder. Ihnen bleibt allerdings nur die Rolle der krassen Außenseiter, was gleichermaßen auch für Alina Zwickl (TV Blau-Weiß Bottrop II) und Lisa Schmitke (TC Waldhof II) gilt.

Mit 103 Meldungen liegt das Turnier in diesem Jahr allerdings deutlich hinter 2013 (116) und 2011 (139) zurück. Alarmierend sind vor allem die Meldezahlen in der offenen Klasse, die sich innerhalb von vier Jahren nahezu halbiert haben. Aber auch die in der Regel stark frequentierte Konkurrenz der Herren 40 und 50 blieben mit 13 bzw. acht Meldungen deutlich hinter den Erwartungen der Veranstalter zurück. Der Termin in den Ferien allein scheint da keine ausreichende Erklärung zu sein.

Erstmals spielen die Damen 50

Positiv zu vermerken bleibt so einzig die gute Resonanz bei den Damen 50 im Einzel und Doppel. Diese Altersklassen werden erstmals ausgespielt. Darüber hinaus wird bei den Herren 30, 40, 50 und 60 aufgeschlagen. „Wir werden alles daran setzen, um einen attraktiven Turnierverlauf zu garantieren, damit unser Wilczok-Pokal wieder den Stellenwert erlangt, den er verdient hat. Aus sportlicher Sicht mache ich mir da sowieso keine Sorge, denn die Konkurrenzen sind vor allem in der offenen Klasse gut besetzt. Daher erwarte ich viele spannende Spiele auf unserer Anlage“, betont der Vereinsvorsitzende Peter te Heesen.

Die Wetterprognosen jedenfalls sind günstig. Hochsommerliche Temperaturen versprechen ideale Bedingungen für ein mehrtägiges Tennisfest im Stadtgarten.