Barisspor und Dostlukspor II sind erneut gefordert

Barisspor (blaue Trikots) muss im Abstiegskampf weiter punkten, bei der BWO-Reserve erwartet die Bottroper ein richtungsweisendes Duell.
Barisspor (blaue Trikots) muss im Abstiegskampf weiter punkten, bei der BWO-Reserve erwartet die Bottroper ein richtungsweisendes Duell.
Foto: WAZ Fotopool
Was wir bereits wissen
Die Dostlukspor-Reserve steht unter Druck und muss den Negativtrend stoppen. Auch Ebel und Barisspor müssen punkten, um sich im Abstiegskampf Luft zu verschaffen.

Bottrop..  Für die Teams von Barisspor und Dostlukspor II geht es gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf, während dem VfR Ebel ein schweres Spiel in Buschhausen bevorsteht.

BW Oberhausen II – Barisspor Bottrop (So., 15 Uhr): Nach dem mehr als glücklichen 2:2-Unentschieden gegen Glück-Auf Sterkrade benötigt Barisspor bei der Reserve von Blau-Weiß Oberhausen das nächste Erfolgserlebnis. Mit einem Sieg könnten die Bottroper am direkten Konkurrenten vorbeiziehen und im günstigsten Fall sogar die Abstiegsplätze verlassen. „Wir benötigen eine andere Einstellung als in der Vorwoche, aber die Trainingsleistung stimmt mich zuversichtlich. Die Motivation ist da“, sagt BSB-Trainer Mustafa Taspinar.

SC 20 Oberhausen – Dostlukspor Bottrop II (Sa., 18 Uhr): Schon am Samstagabend geht es für die Dostlukspor-Reserve zum ebenfalls abstiegsgefährdeten Spielclub 20. Das Hinspiel gewannen die Bottroper klar mit 7:3, allerdings mit einem deutlich stärkeren Kader. Nun sind die Voraussetzungen nach zuletzt fünf Spielen ohne Sieg anders. Der SC konnte an den vergangenen Spieltagen unter anderem Ebel (2:0) und Barisspor (6:1) schlagen und geht als leichter Favorit in die Partie.

SC Buschhausen 1912 – VfR Ebel (So., 15 Uhr): Die Ebeler gehen personell am Stock. „Unter der Woche haben sich noch zwei weitere Langzeitverletzte abgemeldet. Wir fahren mit dem absolut letzten Aufgebot nach Buschhausen“, stöhnt VfR-Trainer Thomas Fels. Erschwerend kommt hinzu, dass die Gastgeber eine sehr verheißungsvolle Saison spielen und bei nur zwei Punkten Rückstand auf Platz zwei nach wie vor vom Aufstieg in die Bezirksliga träumen. „Wenn wir einen Punkt holen, mache ich am Sonntag ein Fass auf“, setzt Fels die Motivationsspritze an. Die dürfte von Nöten sein, da sich der VfR durch eine bisher insgesamt schwache Rückrunde vom einstigen Aufstiegsfavoriten zum ernsthaften Abstiegskandidaten entwickelt hat.