Aufstiegszug abgefahren für Welheimer Löwen Bottrop

Die Welheimer Löwen (blaue Trikots, Daniel Galonska l. und Natjat Fejzulovic im Spiel gegen Polonia Bottrop) stehen nach einer durchwachsenen Hinrunde auf dem sechsten Tabellenrang.
Die Welheimer Löwen (blaue Trikots, Daniel Galonska l. und Natjat Fejzulovic im Spiel gegen Polonia Bottrop) stehen nach einer durchwachsenen Hinrunde auf dem sechsten Tabellenrang.
Foto: Labus / FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Nach dem Wechsel von der Hobbyliga in den Kreis 10, der Fusion mit Rot-Weiß Westfalia und einem Aufstieg absolvieren die Welheimer Löwen mittlerweile ihre vierte Spielzeit in der Kreisliga B.

Bottrop..  Nach dem Wechsel von der Hobbyliga in den Kreis 10, der Fusion mit Rot-Weiß Westfalia und einem Aufstieg absolvieren die Welheimer Löwen mittlerweile ihre vierte Spielzeit in der Kreisliga B. Dass der Verein langfristig nach höheren Zielen strebt, daraus macht an der Welheimer Straße niemand einen Hehl. Sportlich ist der Aufstiegszug nach einer durchwachsenen Hinserie und nur Platz sechs nach der Hinrunde allerdings abgefahren.

Um die Rahmenbedingungen weiter zu verbessern, rückt Thomas Ochojski in der zweiten Saisonhälfte auf die Position des sportlichen Leiters. Die Trainingsarbeit wird er Patrick Diller weitestgehend überlassen, der zukünftig die erste und zweite Mannschaft gemeinsam trainieren wird. „Sportlich lief es zuletzt nicht so toll. Ich fürchte, dass uns auch in der Rückrunde immer wieder Leute fehlen werden, aber wir werden immer elf gute Leute auf den Platz bringen und die Saison gut zu Ende spielen“, ist Thomas Ochojski sicher.

Der erfolgshungrige Trainer hat sich für die zweite Saisonhälfte auf die Fahnen geschrieben, das Projekt „Gemeinsam für Welheim“ voranzutreiben. Der dazugehörige Förderverein wurde bereits gegründet, ein großes Stadtteilfest ist geplant, und gemeinsam mit Platznachbar Barisspor streben die Welheimer dem großen Ziel entgegen, den alten Ascheplatz gegen ein Kunstrasenbelag auszutauschen. „Mit dem Schwimmbad und der Turnhalle bieten sich hier beste Möglichkeiten, die Anlage in einen Sportpark umzuwandeln“, betont Thomas Ochojski, der zuletzt viele Gespräche geführt hat, um das Konzept vorzustellen. Auch eine mögliche Fusion mit dem dritten Welheimer Fußballclub SSV 51 Bottrop steht nach wie vor im Raum. Nach vielen positiven Rückmeldungen versprüht Thomas Ochojski Optimismus: „Natürlich liegt vor uns noch ein weiter Weg, aber wir müssen hier in Welheim jetzt mal einen raushausen, bevor es zu spät ist. Derzeit bin ich guter Dinge, dass wir es schaffen unsere Pläne zu realisieren.“

Im Sommer will sich Thomas Ochojski dann auch wieder verstärkt den sportlichen Aufgaben widmen, um sein Team weiter zu formen. Schließlich soll die Kreisliga B keine Endstation darstellen.

Testspiele: 15.02. TSC Eintracht Dortmund II (A, 15 Uhr), 22.02. Barisspor Bot. III (H, 15 Uhr).