Aufrichten am Beckenboden

An dieser Stelle wollen wir auf eine Sportart blicken, die von den Bottropern eher spärlich beobachtet wird. Kein Wunder, spielen sich die Höhepunkte beim Unterwasserrugby doch in bis zu fünf Meter Tiefe am Boden eines Schwimmbeckens ab. Dabei hat Bottrop einen Bundesligisten – bei dem es gerade allerdings nicht wirklich rund läuft.

Mit der Niederlage gegen Krefeld (siehe Seite 1) haben die Ambitionen der Spielgemeinschaft DUC Bottrop/TSG Kirchhellen einen herben Dämpfer erlitten. Ein Platz unter den ersten Drei der Westgruppe und damit die Qualifikation zur DM-Endrunde ist in die Ferne gerückt. Theoretisch ist das Saisonziel noch greifbar, allerdings müssen dazu alle vier noch ausstehenden Spiele gewonnen werden – auch die gegen den Tabellendritten Rheine und Spitzenreiter Köln. Gleichzeitig müssen die Bottroper darauf hoffen, dass die Rheiner ihrerseits gegen Köln maximal nur unentschieden spielen. Darauf, dass die Emsländer gegen eines der Teams im unteren Tabellenbereich Federn lassen, ist nicht zu hoffen.

Es gibt also viele „Wenns und Abers“, realistisch eingeschätzt stehen die Chancen alles andere als gut. Aber sie sind noch da. Schon jetzt den Kopf hängen zu lassen, wäre daher fatal.