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Handball

Adler 07 wieder an der Tabellenspitze

15.11.2009 | 20:57 Uhr

Bottrop: 33:28-Sieg im Heimspiel gegen den HC TV Rhede.

Landesliga, Gruppe 3

DJK Adler 07 Bottrop

HC TV Rhede 33:28 (16:10)

Tore: Rosenbaum 7, Sebastian Schubert 6, Petreck 6/1, Dickmann 5, F. Beckmann 4, Witt 3, Kroll, Juretzki je 1

Durch die Niederlage der HSG Wesel beim MSV Duisburg (24:27) stand bereits vor dem Abpfiff fest: Sollten die Adleraner punkten, würden sie wieder die Tabellenspitze übernehmen. Dementsprechend bissig trat die Mannschaft von Trainer Ulrich Beckmann auf: Bereits nach fünf Minuten führte sein Team 5:0 und setzte den HC TV durch die offensive Deckung zunehmend unter Druck

. Der Vorsprung schrumpfte nach Wiederanpfiff auf 21:18 (40.), geriet aber nie wirklich in Gefahr. Auch nicht in der hektischen Schlussphase des Spiels, als die Bottroper nach Roten Karten für Marc Dickmann und Torhüter Mike Rudolph nur noch mit drei Feldspielern auf dem Platz standen. Da sich Ersatzkeeper Christoph Habich kurz zuvor verletzte, musste Sascha Jungen aus der zweiten Mannschaft aushelfen. „Wir mussten um unseren Sechs-Tore-Vorsprung zittern, haben ihn aber clever über die Zeit gebracht”, so ein erleichterter Ulrich Beckmann.

Turnverein Biefang

SC Bottrop 32:28 (15:12)

Tore: Eversmann 8, M. Riering 6, Böcker 5, Kuberek 3, Scherer, Schulz, Ohmann je 2

Trotz einer starken kämpferischen Leistung in der Schlussphase steht der SC am Ende erneut mit leeren Händen da. Beim Stand von 28:27 (55.) vergab die Mannschaft von Trainer Willi Heidkamp zwei aussichtsreiche Möglichkeit und verpasste somit auch die Gelegenheit, noch einen Punkt aus Biefang zu entführen. „Wir haben auf jeden Fall Moral gezeigt”, lobte Heidkamp seine Spieler nach der Partie. Trotzdem hat sein Team wie in den letzten Wochen die Anfangsphase regelrecht verschlafen: Mit 5:1 lag der SC bereits nach wenigen Minuten im Rückstand, kämpfte sich aber bis zur Mitte der zweiten Halbzeit auf ein 23:21 heran.

„Der Kraftaufwand ist dann natürlich sehr groß”, weiß Heidkamp, dessen Team in der Folge zu viele gute Chancen liegen gelassen hat. „Ich sehe aber Fortschritte im Spiel”, erklärt der Trainer nach dem fünften sieglosen Spiel in Folge. Nun gelte es aber, bis zum nächsten Spieltag einen freien Kopf zu bekommen, erklärt Heidkamp.

Bezirksliga:

SV Hamborn 1890

TSG Kirchhellen 32:31 (11:10)

Tore: Kropp 5, Czarnetzki, Weiner, F. Höltgen, Biggemann je 4, Neuhaus 4/4, Stappert, Aderhold je 2, Wittmann, Kreymeyer je 1

Nach der bitteren Niederlage gegen Osterfeld (25:29) taten sich die Kirchhellener erneut sehr schwer bei einem Gegner aus der unteren Tabellenregion.

Den glatten Fehlstart in die Partie (1:5) konnten die Kirchhellener noch zum 6:6 ausgleichen. Danach hatte die Mannschaft von Trainer Lothar Neuhaus jedoch schwer mit der offensiven Deckung der Duisburger zu kämpfen. Der SV baute den Vorsprung nach dem Seitenwechsel auf 19:13 aus und ließ die Neuhaus-Sieben erst gegen Ende der Partie wieder herankommen.„Unserer Abwehr kann ich keinen Vorwurf machen”, erklärt Neuhaus, der bereits auf die kommenden Gegner blickt. ·Die nächsten Spiele werden nicht einfacher.·

Bezirksliga Frauen

Spfr. Hamborn 07

SC Bottrop 14:11 (8:4)

Tore: Schulz 4, Eversmann, Darkow je 2, Sundermann, Alff-Kutscha, Kuhfuß je 1

Nach dem 0:4-Rückstand in der Anfangsphase fanden die SC-Damen selten Mittel, die gegnerische Abwehr zu durchbrechen. Erst nach Wiederanpfiff konnten die Bottroperinnen den Abstand verkürzen (11:9), der Hamborner Sieg geriet aber nicht mehr in Gefahr.

„Es fehlte an Kraft, Tempo und Konzept”, fasst Trainerin Anne Sundermann zusammen. deff

Stefan Deffner

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