Wosz-Elf will im Pokal „etwas holen“

In der Liga ist der Zug zu den Spitzenplätzen abgefahren, im Westfalenpokal kann Bochums U19 aber noch der große Wurf gelingen. Die nächste Hürde wartet heute im Viertelfinale: Um 19.15 Uhr treten die VfL-Talente beim Bundesliga-Konkurrenten Preußen Münster an. „Wir wollen unbedingt weiterkommen, denn wir haben uns im Pokal vorgenommen, etwas zu holen“, kündigt Trainer Dariusz Wosz an.

In der Liga steht Bochum auf Platz sieben, für Münster sieht die Lage bedeutend schlechter aus – die Preußen rangieren auf einem Abstiegsplatz. Entsprechend defensiv erwartet Wosz den Gegner: „Die werden sich hinten reinstellen. Wir wollen das Spiel in die Hand nehmen, brauchen aber Geduld.“ Was die Bochumer auch brauchen werden, ist mehr Effizienz vor dem Tor. Zuletzt dominierte der VfL gegen die Abstiegskandidaten Bonn und Köln, ging aber jeweils als Verlierer vom Platz.

„Wir dürfen nicht jammern, sondern müssen uns noch mehr klare Chancen erspielen und die Dinger dann reinmachen“, fordert Wosz. In Münster hat der U19-Trainer allerdings nur 13 Feldspieler zur Verfügung. Die EM-Fahrer sind bei der U17, Nicolas Abdat ist bei den Profis, dazu fallen Steve Tunga, Enes Küc und Emre Can aus.