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Wosz-Elf siegt ohne Glanz und bleibt Spitze

16.09.2012 | 15:23 Uhr
Wosz-Elf siegt ohne Glanz und bleibt Spitze
Sah einen verdienten aber glanzlosen Erfolg seiner Elf: VfL-Trainer Dariusz Wosz.Foto: Udo Kreikenbohm

Gegen den Aufsteiger Fortuna Köln siegt die U19 des VfL mit 2:1, tut sich aber vor allem im zweiten Durchgang schwer. Henrik Gulden und Joel Reinholz treffen, Daniel Heber geht mit Gelb-rot vom Platz. Dariusz Wosz ist zufrieden.

VfL Bochum U19 -
SC Fortuna Köln 2:1 (2:0)

VfL: Brune - Cokkosan (69. Kosien), Gyamerah, Fechner, Heber - Tünte, Kallenbach, Stock (57. Forbes), Gulden (90. Spies) - Reinholz (84. Ceran), Papadopoulos

Tore: 1:0 Gulden (15.), 2:0 Reinholz (44.), 2:1 (50.)

Bes. Vorkommn.: Gelb-rot Heber (67.)

Der Kommentar von Trainer Dariusz Wosz nach Spielende hätte nicht passender sein können. „Wir haben dieses Schweinespiel gewonnen. Alles was zählt sind die drei Punkte.“ Drei Punkte, mit denen die U19 des VfL die Tabellenführung verteidigt hat. Fünf Spiele, fünf Siege - das nennt man einen perfekten Saisonstart. Dennoch: Gegen den Aufsteiger aus Köln war die Leistung vor allem in der zweite Hälfte mehr als durchwachsen.

Bereits der erste Durchgang begann holprig. Die Fortuna hatte bereits in der achten Minute die Riesenchance zur Führung. Bertun Akgüns verschossener Elfmeter bewahrte den Tabellenführer vor einem frühen Rückstand. Die Wosz-Elf war nun wach. Mit einem herrlich verwandelten Freistoß aus 22 Metern in den rechten Winkel konnte Henrik Gulden sein Team mit 1:0 in Führung bringen (15.). Und Freistoßspezialist Dariusz Wosz schmunzelnd: „Fast wie ich früher.“ Das 2:0 besorgte Torjäger Joel Reinholz kurz vor dem Seitenwechsel, als er eine Flanke von Lukas Papadopoulos schön mit der Brust annahm und per Spannschuss verwertete (44.). Bochum hatte das Spiel im Griff, was sich noch ändern sollte.

Die Gäste kamen nach Abstimmungsproblemen zwischen Jan Gyamerah und Tolga Cokkosan überraschend zum 1:2-Anschlusstreffer (52.). Der VfL verlor daraufhin den Faden und Daniel Heber, der berechtigt mit Gelb-rot (67./wieder. Foulspiel) vom Platz ging. Köln fehlte letztlich aber die Qualität, um den VfL in Überzahl ernsthaft zu gefährden. Heraus sprang ein glanzloser Sieg, aber eben ein Sieg.

Marius Bannefeld

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