Wird DJK Wattenscheid diesmal die Nummer eins

Hat sich mit seiner Mannschaft von Jahr zu Jahr verbessert: Trainer Ralf Fischer.
Hat sich mit seiner Mannschaft von Jahr zu Jahr verbessert: Trainer Ralf Fischer.
Foto: Dietmar Wäsche / WAZ-Fotopool
Was wir bereits wissen
Für die DJK Wattenscheid war der Aufstieg in die Bezirksliga zum Greifen nahe. Erst im letzten Relegationsspiel in Gelsenkirchen ist der Traum von der Bezirksliga geplatzt.

Für die DJK Wattenscheid war der Aufstieg in die Bezirksliga zum Greifen nahe. Erst im letzten Relegationsspiel in Gelsenkirchen ist der Traum von der Bezirksliga geplatzt, hat sich die Mannschaft von Trainer Ralf Fischer den großen Erfolg noch vor der Nase wegschnappen lassen. Dennoch zeigten sich die Wattenscheider als gute Verlierer, was auch am Saisonziel liegen könnte. Denn laut Fischer war der Aufstieg ja nie das öffentlich formulierte Wunschziel. Stattdessen ging es zum Saisonbeginn lediglich darum, irgendwie oben mitzuspielen – was die DJK ja eindeutig geschafft hat.

In der Hinrunde ging es noch ein wenig Auf und Ab mit den Fischer-Jungs. Dann schlugen die Wattenscheider im letzten Spiel vor der Winterpause den damaligen Tabellenführer SV Phönix Bochum. Das sollte der Wendepunkt sein. „In der Partie haben wir gesehen, dass wir mithalten können“, so Fischer. „Das hat uns inspiriert und dann sind wir es in der Rückrunde angegangen.“ Bis zum letzten Meisterschaftsspiel war der erste Tabellenplatz für die Wattenscheider erreichbar. „Am Ende sind uns aber die Kräfte ausgegangen“, bedauert der Coach. So konnte man sich für die starke Rückserie nicht belohnen.

In der nächsten Saison lautet das Ziel abermals: „Nicht unbedingt aufsteigen, aber oben mitspielen.“ Bislang hat Wattenscheid jedes Jahr ein bisschen mehr geschafft. Von Platz fünf ging es auf Platz vier, nun sprang Rang zwei heraus. Es ist eigentlich klar, was in der nächsten Saison folgen sollte.

BVL II rutschte ab in die Kreisliga B

Gegen den diesjährigen Vizemeister aus Wattenscheid wird der BV Langendreer 07 II vorerst nicht mehr spielen können. Die „Studenten-Truppe“ aus dem Bochumer Osten ist nach der entscheidenden Niederlage im Relegationsspiel gegen den Lokalrivalen SV Langendreer 04 in die Kreisliga B abgestiegen.

Besonders zu Beginn der Saison lief es katastrophal. Innerhalb von drei Spieltagen stürzte der BVL um sieben Plätze ab. Danach konnte sich die Elf von Michael Hartmann nicht mehr richtig fangen. Obwohl es zwischenzeitlich sogar einen Beinahe-Sieg gegen den Spitzenreiter TuS Harpen gab und zwei Absteiger aufgrund ihres freiwilligen Rückzuges bereits feststanden, konnte sich das Studenten-Team nicht mehr retten. Somit ist nach zwei Jahren Kreisliga A für BV Langendreer 07 II vorerst Schluss in der obersten Kreisliga.

SpVgg Gerthe hat nun bereits zum zweiten Mal in Folge eine Saison im Mittelfeld der Tabelle abgeschlossen. Immerhin: Von Platz 13 (2013/14) verbesserte man sich und kletterte auf Rang sieben. Auch der Saisonverlauf der Gerther gestaltete sich ohne große Ausreißer nach oben wie nach unten. Bester Torschütze war Michel Fink.

So unspektakulär die Saison fußballerisch und tabellarisch war, umso mehr ging es offenbar hinter den Kulissen zur Sache. Denn in die Saison gestartet ist die Spielvereinigung noch mit Marcus Kretschmann als Trainer. Kurz vor der Winterpause zog es diesen dann aber zu Polizei SV Bochum, und Peter Friedrich stand von da an an der Seitenlinie.

Für Gerthe gilt jedoch offenbar das alte Sprichwort: „Aller guten Dinge sind drei.“ So übernahm Ende März Heiko Lipinski, bis dato Co-Trainer, die Rolle als Chefcoach. Lipinski war es dann auch, der die Gerther bis zum Saisonende durch die Kreisliga A brachte.