„Wir brauchen einen weiteren Partner“

Im Frühjahr erreichten die VfL AstroStars das Playoff-Viertelfinale, nun steht zum Jahreswechsel Platz zwei zu Buche: Das Kalenderjahr 2014 war doch wohl sehr erfolgreich?

Aus sportlicher Sicht betrachtet, ja, aber wir haben schon daran zu knabbern, dass mit den Stadtwerken ein langjähriger Partner der ersten Mannschaft momentan nicht mehr vorhanden ist. Ich hoffe, dass das nicht für immer so bleiben wird. Ohne andere Partner wie IST und die Sparkasse Bochum hätte der Zweitliga-Basketball bei uns auf der Kippe gestanden. Perspektivisch braucht man sicher auch noch einen weiteren starken Partner, um sich auf dem Niveau, das wir erreicht haben, zu etablieren und dann den nächsten Schritt in Angriff zu nehmen. Wir versuchen jedenfalls ständig, für positive Schlagzeilen durch die Leistungen der Mannschaft zu sorgen.

Dürfen sich die Fans erneut auf die Playoffs freuen?

Ich betone das noch einmal, weil es die Voraussetzung für alles weitere ist: Erst einmal muss man den Klassenerhalt schaffen. Es gibt keinen Verein in der Liga, der ein anderes Ziel hat. Für alle 13 Teams ist derzeit von Platz eins bis Rang 13 noch alles möglich – in beide Richtungen. Natürlich sind die Playoffs der besten Acht auch deswegen erstrebenswert, weil wir in der letzten Saison erlebt haben, was für eine tolle Atmosphäre bei den Partien herrscht. Vor 850 Zuschauern in der Rundsporthalle zu spielen, ist ein Riesenerlebnis. Eigentlich beginnt die Saison dann erst richtig. Wir wollen auch deshalb so schnell wie möglich unser Hauptziel erreichen, um dann alle Kräfte für die Playoffs zu konservieren.