Wie gewonnen, so zerronnen
14.02.2010 | 19:54 Uhr 2010-02-14T19:54:00+0100
Berleburg trickst Telstar nach Sieg in Iserlohn aus. Im Pokal steht der VfL indes im Halbfinale.
VfL Telstar - TuS Iserlohn 3:2
Sätze: 27:25, 25:20, 14:25, 19:25, 15:13
Gleich zwei Spiele hatten die Herren der VfL Telstar am Wochenende zu absolvieren. Der Sieg gegen den direkten Tabellenkonkurrenten Iserlohn brachte Telstar auf den zweiten Platz. Nur einen Tag später war der Erfolg aber schon fast nichts mehr wert: Durch die überraschende Niederlage gegen den Liga-Achten Bad Berleburg gerät der VfL dem TuS gegenüber wieder ins Hintertreffen um den Relegationsplatz.
Das Heimspiel gegen Iserlohn entwickelte sich zum Krimi. Nach zwei gewonnenen Sätzen auf beiden Seiten brachte erst der Tie-Break die Entscheidung. Lagen die Bochumer dort erst 0:3 zurück, drehten sie das Spiel noch und gewannen schließlich dank Zuspieler Markus Rau, der gut blockte und das Spiel organisierte, mit 15:13.
VfL Bad Berleburg - VfL Telstar 3:1
Sätze: 22:25,25:14,25:18,25:17
Telstar: Rau, Kaesler, Uehara-Ernst, Hitschler, Fickler, Murrenhoff, Pietsch, Volkenandt, Beßelmann, Wippermann, Wiese
Am nächsten Tag ging es schon um 11 Uhr in Bad Berleburg weiter. Der Gastgeber stellte sich quer, eine Verschiebung des Termins käme nicht in Frage, so dass die Bochumer Spieler schon um 7.30 Uhr mit dem Bus aufbrechen mussten. „Wir waren müde und sind nach dem ersten Satz eingebrochen. Der Gegner hat darauf spekuliert und hatte damit Erfolg. Dass wir diese Punkte liegen gelassen haben, frustriert mich”, ärgerte sich Trainer Nicola Ventriglia.
Telstar zieht ins Halbfinale ein
Durch einen 3:0-Sieg gegen den Bezirksligisten TV Eintracht Vogelsang ziehen die Bochumer Verbandsliga-Volleyballer vom VfL Telstar in das Halbfinale des Bezirkspokals ein. Im Heimspiel gegen die Eintracht entwickelte sich ein richtiger Pokal-Fight, die Sätze gingen jedoch mit 25:16, 25:16 und 25:23 an das ligahöhere Team aus Bochum.
Weil der SSV Hamm, eigentlich Gegner in der nächsten Runde, zurückzog, hat Telstar nun ein Freilos und trifft im Halbfinale auf den TV Dresselndorf, der momentan in der Regionalliga-West auf dem neunten Platz rangiert. „Das wird ein tolles Erlebnis. Wir freuen uns darauf, gegen ein höherklassigen Gegner spielen zu können”, so VfL-Trainer Nicola Ventriglia.
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