Westfalia mit Sorgen vor dem Spitzenspiel

BV Westfalia Bochum gegen DJK Wattenscheid, der Tabellenfünfte empfängt den Zweiten (Hofsteder Straße, 15 Uhr). „Eigentlich ein Spitzenspiel“, meint Westfalias Trainer Martin Baß, „aber wir sind momentan nicht so spitze.“

Vor allem die zwei Gelb-Roten Karten, die sich Christian Bogusz und Robert Stimper im letzten Spiel eingefangen haben, und die „Undiszipliniertheit“ ärgern Baß. Außerdem fallen Stanislav Pimkin, Patrick Heinbuch und Mohammed Ali aus. Zwar hat Baß wenig Hoffnung für morgen, eines verspricht er den anderen Teams der Liga aber: „Wir werden Wattenscheid die Stirn bieten.“

Für Martin Baß wird es das letzte Heimspiel bei BV Westfalia Bochum, in der kommenden Saison wird er den Bezirksligisten SW Eppendorf trainieren. „Ich möchte in meiner letzten Partie an der Hofsteder Straße zumindest nicht verlieren“, so Baß. Bei DJK Wattenscheid hingegen ist die Saison noch lange nicht abgehakt. Stattdessen konzentrieren sich alle Gedanken auf die letzten Spiele der laufenden Saison, schließlich geht es um den Aufstieg in die Bezirksliga. Für die Gegner von Westfalia Bochum spricht, dass die Truppe befreit aufspielen kann, so sieht es Wattenscheids Coach Ralf Fischer. „Gerade diese Gegner darf man nicht unterschätzen.“ Im Hinspiel konnte Westfalia den Favoriten bezwingen. Dennoch geht der Tabellenzweite aus Wattenscheid als Favorit in die Partie. Mit der Rückkehr von Halil Ülker ist der DJK-Kader wieder vollständig.