Wattenscheider Doppelsieg in Gladbeck

Robin Erewa (r.) und Maxi Ruth siegten über 100m.
Robin Erewa (r.) und Maxi Ruth siegten über 100m.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Der Wattenscheider Sprinter Robin Erewa hat beim traditionellen Borsig-Meeting in Gladbeck beide Sprintstrecken für sich entschieden.

Über 100 Meter teile sich der Bronzemedaillengewinner der Staffel-WM den Sieg mit seinem TV-01-Vereinskollegen Maximilian Ruth, der wie Erewa noch nicht allzu lange aus dem Trainingslager in Clermont (USA) zurück ist. Gestoppt wurden für beide 10,55 Sekunden. Der junge Peter Adjayi gewann das B-Finale in 10,82 Sekunden.

Über 200 Meter setzte sich der Deutsche Meister und Hallenmeister Robin Erewa in 21,00 Sekunden durch. Die WM-Norm des Deutschen Leichtathletik-Verbandes von 20,50 Sekunden hat er ja bereits in Clermont unterboten. Ganz ordentlich für einen Wettkampf mit Jetlag in den Knochen – doch mit seiner Leistung in Gladbeck war Erewa trotzdem nicht wirklich zufrieden: „Das kann man nicht sein. Klar: Ich bin aus dem Training heraus gelaufen, und die Temperaturen waren sehr spät am Abend auch nicht optimal. Aber 21,00 ist natürlich keine Zeit, die wir auf der Uhr sehen wollen. Beim nächsten Rennen in Weinheim sollte es schon ein bisschen schneller werden.“

Sein junger Teamkollege Maximilian Ruth wurde in 21,83 Sekunden Dritter – und hatte mehr Spaß an seinem Sieg und seiner Zeit über die 100m-Distanz. „Das ist ganz in Ordnung. Aber nächstes Mal sollte es schon mehr in Richtung U23-EM-Norm von 10,42 Sekunden gehen.“

Peter Adjayi belegte in der Gesamtabrechnung über 200 Meter Rang fünf. Kai Köllmann vom TV 01 näherte sich über 100 Meter der U20-EM-Norm bis auf fünf Hundertstel an – mit seiner neuen persönlichen Bestmarke von 10,65 Sekunden, gerannt im Vorlauf. Das Finale bei der U20 gewann der Wattenscheider dann in 10,66 Sekunden vor seinem Vereinskollegen Philipp Trutenat (10,84 sec). Platz vier belegte Carlo Weckelmann.

Sieger Köllmann meinte hinterher: „Leider war das Wetter im Finale nicht mehr so gut, sonst wär’s bestimmt nochmal eine Bestzeit geworden.“